Spitzentreffen in Brüssel
: EU-Gipfel berät über Verteidigung und Beziehungen zu Trump

Die Bedrohungen durch Russland und der Machtwechsel in den USA bereiten der EU Sorgen. Braucht es eine ganze neue Strategie? In Brüssel kommen jetzt die Führungsspitzen zusammen.
Von
dpa
Brüssel
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Flagge der Europäischen Union: ARCHIV - 29.05.2024, Frankreich, Straßburg: Die Flagge der Europäischen Union weht vor dem Gebäudes des Europäischen Parlaments im Wind.  (zu dpa: «EU-Gipfel berät über Verteidigung und Beziehungen zu Trump») Foto: Philipp von Ditfurth/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Am Montag findet in Brüssel ein Treffen der Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten statt.

Philipp von Ditfurth/dpa
  • EU-Gipfel in Brüssel am 3.2.2025 mit Fokus auf Verteidigung und Finanzierung.
  • Bedrohungen durch Russland, Machtwechsel in USA und mögliche Schuldenaufnahme diskutiert.
  • Umgang mit US-Präsident Trump und Handelskrieg ebenfalls Thema.
  • Bundeskanzler Olaf Scholz nimmt teil.
  • Nato-Generalsekretär Mark Rutte und britischer Premier Keir Starmer eingeladen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten wollen an diesem Montag (3.2.2025) bei einem Treffen in Brüssel über mögliche gemeinsame Initiativen zum Ausbau der Verteidigungsfähigkeiten beraten. Frage wird dabei vor allem sein, wie notwendige Investitionen finanziert werden sollen.

Etliche Staaten sind angesichts der Bedrohungen durch Russland offen für die Aufnahme neuer gemeinsamer Schulden. Insbesondere Deutschland, die Niederlande und Österreich lehnen dies aber ab.

EU-Gipfel: Wie umgehen mit Trump?

Weiteres Thema bei den Beratungen wird die Frage nach dem Umgang mit dem neuen US-Präsidenten Donald Trump und dem Risiko eines Handelskriegs sein. Der Republikaner hat im Wahlkampf angekündigt, auf Importe aus der EU und anderen Ländern neue Zölle einführen zu wollen. Auf Einfuhren aus Kanada, Mexiko und China wurden bereits am Wochenende neue Zölle verhängt.

Aus Deutschland will Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zu den eintägigen Beratungen anreisen. Zu dem informellen Gipfel sind zudem Nato-Generalsekretär Mark Rutte und der britische Premierminister Keir Starmer eingeladen.