Sorge um Ex-US-Präsident: Joe Biden hat Krebs

Ehemaliger US-Präsident Biden
Niall Carson/PA Wire/dpa- Ex-US-Präsident Joe Biden hat eine aggressive Form von Prostatakrebs.
- Ärzte bestätigten, dass der Krebs bereits auf die Knochen übergegriffen hat.
- Bidens Familie prüft nun alle verfügbaren Behandlungsoptionen.
- Biden beendete seine Kandidatur für die Wiederwahl wegen gesundheitlicher Bedenken.
- Politiker und Öffentlichkeit senden Genesungswünsche, darunter auch Donald Trump.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der frühere US-Präsident Joe Biden hat Krebs. Am Sonntagabend (18.05.2025) bestätigte sein Büro, dass Ärzte bei Biden eine aggressive Form von Prostatakrebs diagnostiziert haben. Die Krebszellen haben sich den Ärzten zufolge bereits auf die Knochen ausgebreitet.
Die erste Diagnose vom vergangenen Montag war eine Reaktion auf Harnwegsbeschwerden beim 46. Präsidenten. Die anschließende Untersuchung ergab einen Prostata-Knoten. Vier Tage später folgt dann die Krebsdiagnose. Der einzige Lichtblick: Bidens Ärzte sagten, dass sich der Krebs deswegen gut behandeln lasse, weil es sich um einen „hormonempfindlichen Tumor“ handele. Der frühere Präsident und seine Familie würden nun „alle verfügbaren Optionen zur Behandlung und Therapie prüfen“, betonte ein Sprecher.
Biden wirkte zum Schluss seiner Amtszeit gebrechlich
Die Erkrankung ist deswegen politisch relevant, weil der frühere Präsident während der Schlussphase seiner Amtszeit gebrechlich wirkte und unter Gedächtnisschwund litt. Im Juli vergangenen Jahres beendete er seine Kandidatur um eine Wiederwahl. Bidens Rückzug schürte Spekulationen darüber, dass seine Familie und seine Berater den wahren Gesundheitszustand aus politischen Gründen vertuscht hatten. Ausgerechnet diese Woche wird ein neues Buch veröffentlicht, dass sich eingehend mit dem physischen und geistigen Verfall des Ex-Präsidenten beschäftigt.
Politische Experten diskutieren seit einem halben Jahr darüber, ob die Präsidentschaftswahl anders ausgegangen wäre, hätte Biden früher das Handtuch geworfen. Seine Vizepräsidentin Kamala Harris, die nach Bidens Ausstieg die Spitzenkandidatin wurde, lag in Umfragen kontinuierlich vor Trump. Sie unterlag aber am 5. November recht deutlich und verlor alle sieben der kritischen Swing States gegen den Republikaner.
Bestürzte Reaktionen auf Krebserkrankung von Joe Biden
Beileidsbekundungen und Genesungswünsche für Biden kamen nicht nur von der Öffentlichkeit, sondern auch sämtlichen Vertretern des politischen Spektrums. Der republikanische Außenminister Marco Rubio betonte, dass er für den ehemaligen Präsidenten beten werde. Selbst der amtierende Präsident Donald Trump sagte, dass er und Ehefrau Melania „über Joe Bidens Diagnose zutiefst betrübt sind. Wir wünschen Joe eine schnelle und erfolgreiche Genesung". Zuvor hatte Trump seinen Vorgänger als politischen Versager und den „schlechtesten Präsidenten in der Geschichte“ beschimpft.



