Social-Media-Mindestalter?: EU-Experten geben Empfehlung ab

Kommt ein Social Media Verbot für Jugendliche in der EU?
Annette Riedl/dpa- EU-Experten legen Ursula von der Leyen am Montag einen Bericht zum Social-Media-Mindestalter vor.
- Die Ratschläge könnten die Debatte in Deutschland, Frankreich und Österreich prägen.
- Durchsetzung technischer Altersgrenzen fällt in die Zuständigkeit der EU-Kommission.
- Nationale Gesetze dürfen EU-Regeln nicht widersprechen – Brüssel gilt als Schlüssel.
- Von der Leyen verwies auf Australien als Vorbild; ein Kommissionsvorschlag wird im Herbst erwartet.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Experten überreichen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen an diesem Montag (10.00 Uhr) einen Bericht mit wegweisenden Ratschlägen zur möglichen Einführung eines Mindestalters für soziale Netzwerke. Die Empfehlungen könnten auch für die deutsche Debatte über ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche entscheidend sein.
Australien als Vorbild?
Wer digitale Altersschranken bei TikTok, Instagram, Snapchat und Co. auch technisch durchsetzen will, kommt um Brüssel wahrscheinlich nicht herum. Regeln bei den Online-Riesen durchzusetzen, ist die Zuständigkeit der EU-Kommission; und nationale Gesetze dürfen sich nicht mit EU-Regeln überschneiden.
Von der Leyen hatte den Einfluss von Social Media auf Minderjährige zuletzt kritisiert und deshalb ein Expertengremium damit beauftragt, sie in Fragen des Kinder- und Jugendschutzes im Internet zu beraten. Die deutsche Politikerin nannte zudem Australien als mögliches Vorbild, das als erstes Land weltweit Ende 2025 ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige einführte. Mit einem Gesetzesvorschlag der EU-Kommission wird spätestens im Herbst gerechnet.
