Schüsse vor Schule: Pro-russischer ukrainischer Ex-Abgeordneter in Spanien erschossen

Ein am 21. Mai 2025 aufgenommenes Foto zeigt die Leiche des ehemaligen ukrainischen Abgeordneten Andrey (Andriy) Portnov. Er wurde vor der Schule seiner Kinder in Pozuelo de Alarcon nahe Madrid erschossen.
OSCAR DEL POZO/AFP- Ex-Abgeordneter Andrij Portnow in Pozuelo de Alarcón, Spanien erschossen.
- Schüsse trafen ihn in Rücken und Kopf, als er Kinder absetzte.
- Täter flohen in Wald, ukrainische Behörden äußerten sich nicht.
- Portnow war Berater von Ex-Präsident Viktor Janukowitsch, floh 2014 aus Ukraine.
- Portnow wegen Korruptionsvorwürfen mit US-Sanktionen belegt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein ehemaliger ukrainischer Abgeordneter und Berater des kremltreuen Ex-Präsidenten der Ukraine, Viktor Janukowitsch, ist am Mittwoch in der Nähe der spanischen Hauptstadt Madrid erschossen worden. In der Stadt Pozuelo de Alarcón hätten „mehrere Personen“ einen Mann „in den Rücken und in den Kopf“ geschossen, als er gerade in ein Fahrzeug einstieg, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus spanischen Polizeikreisen.
Die Behörden bestätigten, dass es sich bei dem Mann um Andrij Portnow handelt, der wegen Korruptionsvorwürfen mit US-Sanktionen belegt ist. Die Täter seien anschließend in einen Wald geflohen, hieß es weiter. Portnow hatte demnach gerade seine Kinder an der Amerikanischen Schule von Madrid abgesetzt, die sich in der wohlhabenden Gemeinde Pozuelo de Alarcón nordwestlich von Madrid befindet.
Portnows Tod durch Schüsse bestätigt
Die ukrainischen Behörden äußerten sich zunächst nicht zu dem Vorfall. Ein Vertreter des ukrainischen Militärgeheimdienstes bestätigte auf Anfrage von AFP lediglich den Tod Portnows „durch Schüsse“, machte jedoch keine genaueren Angaben. Portnow war stellvertretender Leiter der Präsidialverwaltung von Janukowitsch und floh nach dem 2014 erfolgten Sturz des pro-russischen Präsidenten aus der Ukraine.
Mit Material von AFP.


