
Regierungsbildung in Polen: Polens Nationalkonservative rüsten sich für den Widerstand – nicht für die Opposition

Die abgewählte polnische Regierung gibt nicht auf. Dass Staatspräsident Andrzej Duda jetzt dem bisherigen Ministerpräsidenten Mateusz Morawiecki trotz geringer Erfolgsaussichten den Auftrag zur Regierungsbildung gab, dient einem bestimmten Ziel der PiS-Partei.

Auch wenn seine Mitgliedschaft in der nationalkonservativen PiS-Partei ruht – im Amt als Präsident erweist sich Andrzej Duda (r.) als williger Umsetzer ihrer Politik: Er beauftragte trotz Aussichtslosigkeit den bisherigen Ministerpräsidenten Mateusz Morawiecki (l.) mit der Regierungsbildung. Dahinter steckt ein Plan.
Marcin Obara / PAP / dpa