Reform der Pflegeversicherung
: Kinderlose sollen mehr für Pflegeversicherung zahlen

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will laut einem Medienbericht bei der Reform der Pflegeversicherung die Beiträge für Kinderlose erhöhen.
Von
afp
Berlin
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Nina Warken (CDU)

GEsundheitsministerin Nina Warken (CDU) will Medienberichten zufolge für Kinderlose die Pflegeversicherung erhöhen.

Sebastian Gollnow/dpa
  • Warken plant bei der Pflegereform höhere Beiträge für Kinderlose – Medien berichten darüber.
  • Der Zuschlag für Kinderlose soll um 0,1 Punkte auf 0,7 Prozent steigen.
  • Kinderlose ab 23 Jahren sollen insgesamt 4,3 Prozent zahlen; Sätze für Eltern bleiben gleich.
  • Warken erwartet ohne Reform ein Defizit von 22,5 Milliarden Euro in den nächsten zwei Jahren.
  • Der Gesetzentwurf soll vor der Sommerpause kommen, Zuschüsse für Heime könnten sinken.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will bei der Reform der Pflegeversicherung offenbar die Beiträge für Kinderlose erhöhen. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) unter Berufung auf Koalitionskreise. Demnach soll laut Warkens Plänen der Beitragszuschlag für Kinderlose um 0,1 Prozentpunkte auf dann 0,7 Prozent steigen.

Versicherte ohne Kinder sollten den Angaben zufolge künftig ab einem Alter von 23 Jahren insgesamt einen Beitragssatz von 4,3 Prozent zahlen. Bei Versicherten mit Kindern bliebe es dagegen bei den bisherigen Sätzen von 3,6 Prozent (ein Kind), 3,35 Prozent (zwei Kinder) und 3,1 Prozent (drei Kinder), schreibt das RND.

Fast 23 Milliarden Euro fehlen in der Kasse

Warken rechnet in der Pflegeversicherung in den kommenden beiden Jahren mit einem Defizit von zusammen 22,5 Milliarden Euro, sollten Reformen ausbleiben. Ihren Gesetzentwurf für die Pflegereform will sie noch vor der Sommerpause vorlegen.

Bekannt ist bereits, dass Warken unter anderem bei den Zuschüssen für die Heimunterbringung sparen will, was zu deutlichen Zusatzkosten für die Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen führen würde. Auch droht ein generell erschwerter Zugang zu Leistungen der Pflegeversicherung.