Putin reagiert auf Waffenruhe: Ablehnung wäre laut Trump „enttäuschend“

Donald Trump und Wladimir Putin beim G20-Treffen in Hamburg im Jahr 2017 (Archivbild). Kommt es bald zu einem Treffen der beiden?
Evan Vucci/AP/dpa- Putin reagiert auf Vorschlag einer Waffenruhe in der Ukraine, Trump nennt Reaktion „vielversprechend“, aber „nicht vollständig“.
- Trump sieht Putins Reaktion positiv, wäre bei Ablehnung jedoch enttäuscht.
- Trump und Putin könnten bald miteinander sprechen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
US-Präsident Donald Trump hat die Erklärung des russischen Präsidenten Wladimir Putin zu einer möglichen Waffenruhe im Ukraine-Krieg als „vielversprechend“, aber „nicht vollständig“ bezeichnet. Sollte Putin dem Vorschlag nicht zustimmen, wäre das eine Enttäuschung, sagte Trump am Donnerstag in Washington. „Viele Details eines endgültigen Abkommens sind bereits besprochen worden. Jetzt werden wir sehen, ob Russland dabei ist. Falls nicht, wird das ein sehr enttäuschender Moment für die Welt sein“, sagte Trump.
Putin hatte erklärt, sein Land befürworte den Vorschlag zur Einstellung der Kämpfe – allerdings müsse eine solche Waffenruhe „zu einem dauerhaften Frieden führen und die tiefer liegenden Ursachen dieser Krise angehen“. Auch sei zu fragen, ob eine solche Feuerpause nicht genutzt würde, um die Ukraine mit weiteren Waffen zu beliefern.
Reden Putin und Trump bald miteinander?
Es war die erste Reaktion Putins auf den Vorschlag zu einer 30-tägigen Waffenruhe, den die USA und die Ukraine zwei Tage zuvor nach Verhandlungen in Saudi-Arabien gemacht hatten. Zugleich deutete Putin an, mit Trump über den Vorschlag direkt sprechen zu können. Der US-Präsident sagte daraufhin am Donnerstag, er würde sich „gerne mit Putin treffen oder mit ihm reden“. „Aber wir müssen es schnell hinter uns bringen.“
Trump, der vor seinem Wahlsieg erklärt hatte, als Präsident werde er den Ukraine-Krieg binnen eines Tages beenden, hatte in den vergangenen Wochen eine Kehrtwende in der Ukraine-Politik seines Landes vollzogen und die militärische Unterstützung für die Ukraine für kurze Zeit ausgesetzt.
Am Dienstag gab es dann dennoch eine Einigung zwischen Delegationen der USA und der Ukraine im saudiarabischen Dschidda, bei denen sich Kiew zu einer 30-tägigen Waffenruhe bereit erklärte und Washington im Anschluss die Militärhilfe wieder aufnahm. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff reiste am Donnerstag nach Moskau, um mit der russischen Seite über den Vorschlag zu verhandeln.
