Protest gegen G7-Gipfel: Bei Ausschreitungen fliegen Flaschen, Steine und Feuerwerkskörper

Bei der Demonstration gegen den G7-Gipfel arten die Proteste von Aktivistengruppen in Genf aus.
Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa- Proteste in Genf eskalieren nach Demo gegen den G7-Gipfel in Evian – Flaschen und Steine fliegen.
- Polizei setzt Tränengas ein. Gebäude wie die Internationale Fernmeldeunion und Banken beschädigt.
- Mindestens ein Auto brennt. AFP-Reporter beobachten Angriffe mit Feuerwerkskörpern.
- Am Nachmittag demonstrieren etwa 20.000 Menschen zunächst weitgehend friedlich.
- Polizei zählt rund 6000 Teilnehmende im sogenannten Blackblock. Geschäfte verbarrikadieren Schaufenster.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am Rand der Proteste gegen den G7-Gipfel in Evian ist es in Genf zu Ausschreitungen gekommen. Demonstranten bewarfen Sicherheitskräfte mit Flaschen, Steinen und Feuerwerkskörpern, wie AFP-Reporter am Sonntag beobachteten. Die Polizei setzte Tränengas ein. Mehrere Gebäude wurden nach Polizeiangaben beschädigt, darunter der Sitz der Internationalen Fernmeldeunion und Banken. Mindestens ein Auto brannte ab.
20.000 Teilnehmer bei Demo gegen G7-Gipfel
Am Nachmittag hatten nach Angaben der Polizei etwa 20.000 Menschen an einer zunächst weitgehend friedlichen Demonstration in der schweizerischen Stadt teilgenommen, in der am Montag die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten ankommen sollen. Der Gipfel findet im 40 Kilometer entfernten Evian am französischen Südufer des Genfer Sees statt. Zu den Protesten hatte ein Bündnis zahlreicher Organisationen mit unterschiedlichen Anliegen aufgerufen, darunter feministische, pro-palästinensische, kurdische und Klimaschutz-Gruppen. Viele Plakate richteten sich auch gegen US-Präsident Donald Trump.
Der Protestmarsch zog, von einem großen Polizeiaufgebot begleitet, am Nachmittag durch die Stadt. Zahlreiche Geschäfte hatten zuvor aus Angst vor Ausschreitungen ihre Schaufenster verbarrikadiert. Unter den Demonstranten waren nach Einschätzung der Polizei etwa 6000 Aktivisten des sogenannten Blackblocks, die häufig auf Randale aus sind.