Pläne für US-Intervention?: Iran droht den USA mit Vergeltung im Falle eines Angriffs

An vielen Orten gibt es Demonstrationen zur Unterstützung der Proteste im Iran.
Sven Kaeuler/dpa- Iran droht den USA mit Vergeltung bei einem militärischen Angriff, auch gegen Israel.
- Demonstrationen gegen die Regierung im Iran dauern an, teils mit heftigen Auseinandersetzungen.
- Mehrere Dutzend Tote und Verletzte bei Protesten, Eskalation des Konflikts befürchtet.
- US-Außenminister und Israels Premier sprechen über mögliche US-Intervention im Iran.
- Feuerwerk und Slogans gegen Regierung in Teheran, Proteste unterstützen Schahs Familie.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach militärischen Drohungen von US-Präsident Donald Trump hat der iranische Parlamentspräsident den USA mit Vergeltung gedroht. „Im Falle eines militärischen Angriffs durch die USA werden sowohl das besetzte Gebiet als auch die Zentren des US-Militärs und die Schifffahrt unsere legitimen Ziele sein“, sagte Mohammad Bagher Ghalibaf am Sonntag in einer im Staatsfernsehen übertragenen Rede. Mit „besetztem Gebiet“ bezog sich Ghalibaf offenbar auf Israel, dessen Existenzrecht die Führung in Teheran nicht anerkennt.
Konkrete Pläne für US-Intervention?
Im Iran gehen die Menschen seit Tagen gegen die Regierung auf die Straße. Im Norden der Hauptstadt Teheran schlugen die Demonstrierenden am Samstag auf Töpfe und riefen Slogans zur Unterstützung der Familie des 1979 gestürzten Schahs, wie ein von der Nachrichtenagentur AFP verifiziertes Video zeigte. Über dem Punak-Platz wurde Feuerwerk abgebrannt. Immer öfter kommt es zu heftigen Auseinandersetzungen. Bei den Protesten gab es bereits mehrere Dutzend Tote und viele Verletzte. Die Angst vor einer weiteren Eskalation wächst, denn offenbar erwägen die USA, sich in den Konflikt einzumischen.
Laut einem Bericht des „Spiegel“ sollen der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und US-Außenminister Marco Rubio in einem Telefongespräch am Samstag über konkrete Möglichkeiten einer US-Intervention in Iran gesprochen haben. Ein US-Vertreter bestätigte, dass beide Männer miteinander telefoniert hätten, äußerte sich jedoch nicht zu den besprochenen Themen.
