Die Außenministerinnen und Außenminister der G7-Staaten, zu denen neben Deutschland und Großbritannien auch die USA, Frankreich, Kanada, Japan und Italien zählen, wollen dabei über aktuelle geopolitische Herausforderungen wie den Umgang mit Russland und China, aber auch die weltweite Verteilung von Corona-Impfstoffen diskutieren. Auch die Entwicklungsminister sind eingeladen, für Deutschland wird daher auch die neue Ressortchefin Svenja Schulze (SPD) dabei sein.
Das bis Sonntag angesetzte G7-Außenministertreffen ist das zweite unter britischem Vorsitz in diesem Jahr - allerdings das erste für Baerbock und auch für die britische Gastgeberin Liz Truss, die erst seit einer Kabinettsumbildung vor einigen Monaten im Amt ist. Zum Jahreswechsel übergibt Großbritannien den G7-Vorsitz an Deutschland.
Baerbock sagte laut Mitteilung, man müsse in Liverpool auch über die Auswirkungen der Klimakrise sprechen. „Wir können uns der Illusion hingeben, dass der Westen eine Insel ist, aber auch auf dieser steigt das Wasser weiter unaufhaltsam an, wenn wir jetzt nicht handeln“, sagte sie. „Deswegen werden wir auch den gemeinsamen Umgang mit der Klimakrise zu einem der Schwerpunkte unseres G7-Vorsitzes im nächsten Jahr machen.“
Trotz der Ausbreitung der besorgniserregenden Omikron-Variante findet das Treffen persönlich in Liverpool statt. Lediglich die Vertreter einiger asiatischer Staaten, die für Sonntag als Gäste eingeladen sind, wollten sich digital dazu schalten.