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: Warum überdimensionierte Pläne die Kosten hochtreiben

HintergrundDie Stromnachfrage wächst langsamer als erwartet, doch der Netzausbau passt sich daran nicht an. Dabei könnten Korrekturen Kosten in Milliardenhöhe sparen, meinen Experten.
Von
Igor Steinle
Berlin
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Ein Windrad dreht sich in der Nähe von Hochspannungsleitungen. Reicht der Strom aus der Steckdose für Besitzer und Planer von Wärmepumpen, bietet die aktuelle Infrastruktur ausreichend Kapazitäten für genügend Ladesäulen für E–Autos und können Häuslebauer auf ausreichend Kapazitäten vertrauen? (Symbolbild)

ARCHIV - 02.12.2012, Mecklenburg-Vorpommern, Bentwisch: Ein Windrad dreht sich in Bentwisch bei Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) in der Nähe von Hochspannungsleitungen.  In der Netzleitstelle der E.ON edis AG in Bentwisch werden am 03.12.2012 die Ergebnisse der Netzstudie II vorgestellt. Die Studie bietet eine Datenbasis für die Planungen von Bund und Ländern für den notwendigen Netzausbau für die erneuerbaren Energien. Foto\ Bernd Wüstneck (zu dpa: «Stromnetz-Engpass in Oranienburg - Netzagentur schaltet sich ein») Foto: Bernd Wüstneck/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Schätzungen gehen von Einsparungen in Höhe von 10 bis 20 Milliarden Euro aus, allein wenn verstärkt auf Freileitungen gesetzt würde.

Bernd Wüstneck/dpa