Naturkatastrophen: Erdbeben erschüttert Iran mitten im Krieg

Die Flagge der Islamischen Republik Iran weht im Wind vor der Botschaft des Staates an der Podbielskiallee. (zu dpa: «Erdbeben erschüttert Iran mitten im Krieg»)
Monika Skolimowska/dpa- Erdbeben der Stärke 5,1 bis 5,5 erschüttert die Provinz Semnan im Iran, nahe Teheran.
- Keine Berichte zu Schäden oder Opfern; Beben in 10 km Tiefe registriert.
- Iran befindet sich aktuell im Krieg mit Israel; Internet stark eingeschränkt.
- Region liegt an Plattengrenzen, häufig Erdbeben; 2023 starben 1.500 in Afghanistan.
- Sorge vor weiteren Erschütterungen bleibt hoch.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mitten im Krieg mit Israel hat im Iran die Erde gebebt. Das Beben in der Provinz Semnan gut 150 Kilometer von der Hauptstadt Teheran entfernt hatte eine Stärke von 5,1 und ereignete sich in einer Tiefe von rund zehn Kilometern, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte.
Sorge vor Erschütterungen
Irans staatliche Nachrichtenagentur berichtete hingegen von einem Beben der Stärke 5,5. Berichte über Schäden oder Opfer lagen zunächst nicht vor. Das Erdbeben trifft das Land mitten im Krieg und angesichts einer nahezu vollständigen Internetsperre seitens der Behörden.
Immer wieder gibt es schwere Erschütterungen in der Region, wo die Arabische, die Indische und die Eurasische Platte aufeinandertreffen. Bei einer verheerenden Erdbebenserie im Nachbarland Afghanistan kamen im Herbst 2023 laut den Vereinten Nationen mehr als 1.500 Menschen ums Leben.
