Nakba-Demo in Berlin
: Anti-Israel-Demo eskaliert – Verletzte und 50 Festnahmen

Bei einer propalästinensischen Demo in Berlin kommt es zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei. Ein Polizist wird von der Menge niedergetrampelt.
Von
dpa
Berlin
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Propalästinensische Demonstrationen zum 77. Nakba-Tag

Bei einer propalästinensischen Demonstration in Berlin kam es zu Festnahmen und Verletzten.

Christophe Gateau/dpa
  • Gewaltsame Propalästinenser-Demo in Berlin: 50 Festnahmen, mehrere Verletzte.
  • Ein Polizist wurde niedergetrampelt und ins Krankenhaus gebracht.
  • Rund 1100 Menschen protestierten aggressiv gegen Israel und den Gaza-Krieg.
  • Berlins Bürgermeister Kai Wegner verurteilte die Angriffe auf die Polizei.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bei gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei bei einer propalästinensischen Kundgebung zum Nakba-Gedenktages sind in Berlin mehrere Menschen verletzt worden. Ein Polizist wurde nach Polizeiangaben in die Menge hineingerissen und niedergetrampelt. Er sei ins Krankenhaus gekommen. Mindestens 50 Menschen wurden festgenommen, wie die Polizei über die Plattform X mitteilte.

In der Spitze hatten nach Polizeiangaben rund 1100 Menschen am Donnerstagabend in Kreuzberg zum Teil aggressiv gegen Israel und den Krieg in Gaza demonstriert. Es sei zu „erheblichen Gewalttätigkeiten aus der Menge“ auf Polizeibeamte gekommen, berichtete Polizeisprecher Florian Nath. Es habe Flaschen- und Steinwürfe gegeben.

Verletzte Polizisten und Demonstranten

Dabei wurden den Angaben nach insgesamt zehn Beamte und auch Demonstranten verletzt. Die verletzten Demonstranten seien von der Berliner Feuerwehr versorgt und in Krankenhäuser gebracht worden. Angaben zur Anzahl der Betroffenen machte Nath zunächst nicht.

Die Polizei ermittelt unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, Landfriedensbruchs und tätlichen Angriffs und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Die Polizei löste die Demonstration nach den gewaltsamen Auseinandersetzungen auf. Weitere Details zum Einsatz wollte die Behörde im Tagesverlauf nennen.

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner verurteilte die Angriffe gegen die Einsatzkräfte. „Der Angriff auf einen Berliner Polizisten bei der Demonstration in Kreuzberg ist nichts anderes als ein feiger, brutaler Gewaltakt. Wer Einsatzkräfte angreift, greift unseren Rechtsstaat an – und damit uns alle“, sagte der CDU-Politiker.