Nach dem Sturz von Assad
: Syrische Frauen sollen am Strand Burkini tragen

Nach dem Sturz von Machthaber Baschar al-Assad haben Islamisten die Führung in Damaskus übernommen. Nun geben sie Bekleidungsregeln für Strände heraus. Bedeckt, bescheiden und sittsam soll es sein.
Von
dpa
Damaskus
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Junge Syrer schwimmen in einem Pool, um sich an einem heißen Sommertag abzukühlen. (Symbolbild)

Anas Alkharboutli/dpa
  • Islamisten übernehmen nach Assads Sturz die Macht in Syrien.
  • Neue Regeln: Frauen sollen Burkinis an öffentlichen Stränden tragen.
  • Resorts und Pools erlauben weiterhin westliche Badebekleidung.
  • Übergangsregierung achtet besonders auf Frauen- und Minderheitenrechte.
  • Bedeckte Kleidung war schon zu Assad-Zeiten üblich.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Frauen in Syrien sollen neuen Regeln der Behörden zufolge an öffentlichen Stränden Burkinis oder konservative Badebekleidung tragen. „An öffentlichen Stränden und Ufern wird darum gebeten, konservative Badeanzüge zu tragen (Burkini oder Schwimmbekleidung, die den Körper ganz bedecken)“, hieß es in einer Erklärung des Tourismusministeriums.

Alle Strandbesucherinnen und -besucher seien dazu aufgerufen, Badekleidung zu tragen, die die „moralischen Grundsätze“ und die Gefühle aller Glaubensrichtungen achte. In Resorts und Swimmingpools sei „westliche Schwimmbekleidung“ weiterhin erlaubt.

Rechte von Frauen und Minderheiten unter besonderer Beobachtung

Syrien wird derzeit von einer Übergangsregierung geführt. Sie geht zum Großteil aus der islamistischen Gruppe Haiat Tahrir al-Scham, die Assad (59) stürzte, hervor. 

Seit der Machtübernahme stehen vor allem die Rechte von Minderheiten und Frauen unter besonderer Beobachtung. Schon zu Assad-Zeiten war es an öffentlichen Stränden in Syrien üblich, dass Frauen sich bedeckt zeigten und auch mit Burkinis baden gingen.