
Muezzin darf rufen: Religionsfreiheit – oder warum ein Gebetsruf nicht das eigentliche Problem ist – ein Kommentar
In Köln-Ehrenfeld darf jetzt immer freitags ein Muezzin gläubige Muslime in die Moschee rufen. Allerdings nicht in irgendeine. Es ist eines von vielen Gebetshäusern, auf die der türkische Präsident Erdogan persönlich die Hand hält.

Gott ist groß! Muezzin Mustafa Kader ruft in der Zentralmoschee der Ditib (Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion) Muslime zum Gebet. Der Ruf darf maximal fünf Minuten dauern und bei den Anwohnern höchstens mit einer Lautstärke von 60 Dezibel ankommen.
Rolf Vennenbernd / dpa