Philipp Amthor bei Markus Lanz
: Viertagewoche – „Wohlstandsverlust, den sich dieses Land nicht leisten kann“

Bei Markus Lanz geht es am Mittwochabend unter anderem um die Viertagewoche. Für Philipp Amthor ist alles ganz einfach …
Von
Philipp Staedele
Berlin
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Der Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor (CDU) war in der Nacht zu Gast bei Markus Lanz.

Jens Büttner/dpa

In der Nacht vom Mittwoch auf den Donnerstag diskutierte Markus Lanz wieder mit seinen Gästen. In zunächst gelassenen, dann immer hitzigeren Debatte diskutierten die Gäste über Arbeitszeitreduzierung in Deutschland und die Viertagewoche. Philipp Amthor stellt seine Sicht der Dinge klar.

Junge-Grünen-Chefin plädiert für Viertagewoche

Zu Gast bei Markus Lanz sind am Abend Katharina Stolla, Chefin der Grünen Jugend undPhilipp Amthor, CDU-Politiker. Stolla spricht von den Wünschen und Bedürfnissen junger Menschen bei der Wahl des Berufes und des Arbeitsplatzes – sie plädiert für eine Viertagewoche in Deutschland bei vollem Lohnausgleich.

Amthor gesteht ein: „Das Leben ist auch mehr als nur Arbeit“

Für die Argumente von Stolla kann Philipp Amthor sogar Verständnis aufbringen: „Eines muss uns bei der Diskussion natürlich schon klar sein, das Leben ist auch mehr als nur Arbeit.“ Sogar Lanz ist vom Verständnis des CDU-Politikers überrascht und fragt: „Was ist denn mit Ihnen los?“, und schießt ironisch nach: „Weiß Friedrich Merz, dass Sie so denken?“

Philipp Amthor: „Wohlstandsverlust, den sich dieses Land nicht leisten kann“

Dennoch wird danach deutlich, wie Amthor zur Arbeitszeitreduzierung steht: „Die Forderung nach weniger Arbeiten, die verbindet sich notwendigerweise mit Wohlstandsverlust, den sich dieses Land im Moment nicht leisten kann“.

Auf die Nachfrage von Lanz, ob es die Viertagewoche mit Philipp Amthor nicht gäbe, schlägt dieser vor: „Wenn man sich entscheidet lieber ein paar Tage lang 12 Stunden zu arbeiten, um den Freitag freizuhaben, also mehr Flexibilität innerhalb der Wochenarbeitszeit, das halte ich für sinnvoll“.