März 1977: Ein toter Mann wird mit zwölf Messerstichen in der Brust aus der Donau gefischt. Ein markantes Detail: Sein Penis hängt aus der Hose. Es gibt kaum Spuren, die zu einem Täter führen können. Die Ermittler der Neu-Ulmer Kriminalpolizei legen den Fall zu den Akten, wo er jahrelang bleibt.
Es ist ein besonderer Fall in der Karriere von Ermittler Wieland Pokorny. Der ehemalige stellvertretende Chef der Kripo Neu-Ulm und spätere Leiter der Polizeiinspektion hat es dank hartnäckigen Ermittlungen – und auch ein wenig Zufall – geschafft, den Cold Case um die Donau-Leiche nach etwa 20 Jahren aufzuklären. Die Ermittlungen führten den heute pensionierten Polizisten in das damals noch verpönte Schwulenmilieu von Ulm und Neu-Ulm, in die Kasernen der stationierten amerikanischen Soldaten und letztlich auch in die USA.

Hier gibt es die Bonusfolge von Akte Südwest“

In einer Bonusfolge unseres Kriminalpodcasts „Akte Südwest“ schildert Pokorny unserer Moderatorin Yasmin Nalbantoglu den sonderbaren Fall aus seiner Perspektive. Er spricht über das von Amerikanern „überflutete“ Ulm, über Schwule, „die Angst hatten, sich zu outen“ und über den Moment, in dem er dem Täter erstmals begegnete.

Hier gibt es alle Folgen von „Akte Südwest“ zum Nachhören

True Crime Podcast „Akte Südwest“ Alle Folgen des Kriminalpodcasts der Südwest Presse

Ulm

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