
Krieg zwischen Russland und der Ukraine: Stürzt Putin die Welt in die Angst vor einem Atomkrieg?
Mit dem Ende des Kalten Krieges kehrten aus der Ukraine und Belarus die Atomwaffen der aufgelösten Sowjetunion nach Russland zurück. Werden solche Waffen jetzt wieder dort stationiert? Ein Zeichen aus Belarus deutet darauf hin, bestätigt der Rüstungsexperte Oliver Meier.

Das Foto links zeigt den Start einer ballistischen Interkontinentalrakete vom Typ „Jars“ während einer militärischen Übung. Rechts im Bild: Eine der größten Atomwaffen Russlands: Die strategische Rakete Topol-M, im Nato-Jargon SS-27. Sie ist knapp 23 Meter lang, wiegt 48 Tonnen und hat eine Reichweite von 12 000 Kilometern. Sie kann einen Nuklearsprengkopf tragen, der eine Wucht von 550 Kilotonnen entfalten kann. Zum Vergleich: Die Atombombe von Hiroshima hatte eine Sprengkraft von 12,5 Kilotonnen.
Sergei Chirikov/dpa