Krieg in Nahost: Iranische Angriffe auf Bundeswehr-Stützpunkte in Jordanien und Irak

Nachdem bereits ein Angriff auf die US-Basis am internationalen Flughafen Erbil abgewehrt wurde, sind jetz offenbar auch Bundeswehrstützpunkte in Jordanien und dem Irak angegriffen worden.
IMAGO/Ahsan Mohammed Ahmed Ahmed- Iran beschoss laut Medien Bundeswehrstützpunkte in Jordanien und im Irak.
- Drohnen und Raketen wurden abgefangen; keine verletzten Bundeswehrsoldaten.
- Angriffe trafen eine Basis nahe Erbil und das Feldlager al-Asrak in Jordanien.
- In al-Asrak sind rund 100 Luftwaffensoldaten, in Erbil eine niedrige zweistellige Zahl.
- Weitere Ausflüge aus Erbil aktuell nicht möglich; Soldaten in Schutzräumen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Iran hat bei seinen Gegenangriffen auf Israel und US-Militäreinrichtungen Medienberichten zufolge auch Stützpunkte der Bundeswehr im Irak und in Jordanien beschossen. Seit Samstagmorgen seien mehrere iranische Drohnen und Raketen auf eine multinationale Militärbasis in der Nähe von Erbil im Nordirak sowie auf ein Feldlager der Bundeswehr im Osten Jordaniens abgefeuert worden, berichtete der „Spiegel“ am Sonntag. Alle Geschosse und Drohnen seien durch Flugabwehrsysteme abgefangen worden.
Keine Soldaten bei Angriff verletzt
Ein Sprecher des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr betätigte dem Sender Welt TV die Angriffe auf Stützpunkte der Bundeswehr im Nahen Osten. In dem Feldlager al-Asrak in Jordanien sind demnach rund 100 Soldaten der Luftwaffe stationiert. In Erbil im Irak sei derzeit eine niedrige zweistellige Zahl an Bundeswehrsoldaten. Die überwiegende Zahl der Soldaten habe sich zum Zeitpunkt des Angriffs in Schutzräumen aufgehalten. Es habe keine Verletzten unter Bundeswehrsoldat gegeben, sagte der Sprecher dem Sender.
Aktuell können keine Soldaten ausgeflogen werden
Als Sicherheitsmaßnahme angesichts der wachsenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran in der Region seien aus Erbil bereits am 20. Februar Soldaten ausgeflogen, berichtete Welt TV. Derzeit könnten jedoch keine weiteren Soldaten ausgeflogen werden.
Israel und die USA hatten am Samstagmorgen massive Luftangriffe gegen den Iran begonnen. Dabei wurde das geistliche Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei getötet. Als Reaktion greift der Iran seit Samstag Israel sowie US-Militäreinrichtungen in der Golfregion an.
