
Krieg in der Ukraine: US-Präsident Joe Biden macht Russland-Politik mit Versprechern – ein Kommentar
US-Präsident Joe Biden hat in seiner Rede zum Krieg in der Ukraine zu einem Machtwechsel in Russland aufgerufen. Oder hat er das nicht getan? Die Versprecher des mächtigsten Mannes der Welt beunruhigen.
Zu glauben, dass US-Präsident Joe Biden sich nach einem halben Jahrhundert in der Politik seine Versprecher abgewöhnen wird, wäre reines Wunschdenken. Man möchte sich nicht ausmalen, welche Folgen es hätte entfalten können, wenn Wladimir Putin den Satz „dieser Mann darf nicht an der Macht bleiben“ als Aufforderung zum Regimewechsel ausgelegt hätte. So gesehen hat Biden Glück, dass aus dem Kreml lediglich verlautete, es sei nicht die Sache des US-Präsidenten sei, zu entscheiden, wer in Russland die Regierungsgeschäfte führt.
