Krieg in der Ukraine: Russland nimmt Hunderte Quadratkilometer in Ostukraine ein

Dieses vom Pressedienst der 93. Selbständigen mechanisierten Brigade zur Verfügung gestellten Foto zeigt die Zerstörung in Pokrowsk in der Region Donezk. (zu dpa: «Russland nimmt Hunderte Quadratkilometer in Ostukraine ein»)
Iryna Rybakova/Ukrainian 93rd Mechanized brigade/AP/dpa- Russland erobert in der Ostukraine monatlich 500–550 Quadratkilometer; Fokus auf Donezk.
- Britischer Geheimdienst: Fast das gesamte Gebiet südlich von Pokrowsk unter russischer Kontrolle.
- Oblast Sumy im Norden: Keine russischen Geländegewinne in den letzten zwei Wochen beobachtet.
- Putin fordert volle Kontrolle über Donezk und Luhansk – Ukraine lehnt Gebietsverluste strikt ab.
- Präsident Selenskyj: „Ukrainer werden ihr Land nicht dem Besatzer schenken.“
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Russland hat in den vergangenen Monaten immer mehr Territorium im Osten der Ukraine eingenommen. Wie das britische Verteidigungsministerium in seinem regelmäßigen Geheimdienst-Update zum Ukraine-Krieg schreibt, eroberten die russischen Bodentruppen im Juli höchstwahrscheinlich etwa 500 bis 550 Quadratkilometer an ukrainischem Territorium. Ähnlich viel Fläche sei im Juni eingenommen worden, nachdem diese Vorstöße bereits seit März zugenommen hätten.
Putin will volle Kontrolle über Ostukraine
Taktische Fortschritte macht Russland bei seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine demnach im Gebiet Donezk, das auch vor dem geplanten Gipfel zwischen US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin eine wichtige Rolle spielt. Fast das gesamte Donezker Territorium südlich der Stadt Pokrowsk ist nach britischer Einschätzung mittlerweile von russischen Kräften besetzt. In der nordukrainischen Oblast Sumy nahe den russischen Gebieten Kursk und Belgorod habe Russland dagegen in den vergangenen beiden Wochen keinerlei beobachtbare Zugewinne verzeichnen können.
Medienberichten zufolge fordert Putin vor dem Gipfel mit Trump, dass Russland die volle Kontrolle über die ostukrainischen Gebiete Donezk und Luhansk bekommt. Dies würde die Preisgabe mehrerer Tausend Quadratkilometer Fläche und strategisch wichtiger Städte durch die ukrainische Armee bedeuten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj lehnt Gebietsabtretungen ab. „Die Ukrainer werden ihr Land nicht dem Besatzer schenken“, sagte er in einer Videobotschaft.
