Krieg in der Ukraine
: Kiew meldet russische Drohnenangriffe und Moskau Einnahme weiterer Dörfer

Russland rückt im Osten der Ukraine immer weiter vor. Der ukrainische Präsident Selenskyj drängt bei den westlichen Unterstützern seines Landes auf mehr Waffenlieferungen.
Von
afp
Kiew
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Ukraine-Krieg - Kiew

Kiew stand wieder unter heftigem Beschuss.

-/Ukrinform/dpa
  • Russische Drohnenangriffe auf Kiew verursachen Schäden und Opfer; 71 Drohnen, 39 abgeschossen.
  • Russische Armee erobert zwei weitere Dörfer in Donezk und Charkiw.
  • Präsident Selenskyj fordert mehr Waffenlieferungen vom Westen.
  • Russland setzt Raketen- und Drohnenangriffe auf Ukraine fort.
  • Selenskyj beklagt unzureichenden Druck auf Russland und seine Verbündeten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die russische Armee hat nach ukrainischen Angaben die Hauptstadt Kiew erneut massiv mit Drohnen angegriffen. „Leider hat der Angriff russischer Drohnen in verschiedenen Bezirken Kiews zu Schäden und Opfern geführt“, erklärte am Samstag Präsident Wolodymyr Selenskyj. Nach Angaben der ukrainischen Armee startete Russland in der Nacht 71 Drohnen auf Ziele in der Ukraine. Davon seien 39 abgeschossen worden.

Auch im Laufe des Samstags wurde Kiew wieder angegriffen. Reporter der Nachrichtenagentur AFP hörten mehrere Explosionen, zudem ertönte Luftalarm.

Moskau meldet Einnahme weiterer Dörfer

Die russische Armee meldete ihrerseits, dass sie zwei weitere Dörfer im Osten der Ukraine erobert habe. Eines davon liege in der Region Donezk und das andere in der Region Charkiw, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

Die russischen Truppen rücken im Osten der Ukraine seit einiger Zeit stetig vor und melden immer wieder die „Befreiung“ neuer Dörfer. Zudem gibt es nahezu täglich Raketen- und Drohnenangriffe auf auch andere Regionen der Ukraine.

Der ukrainische Präsident Selenskyj drängt deshalb die westlichen Unterstützer seines Landes zu mehr Waffenlieferungen. Zudem will er die Waffen auch gegen Ziele in Russland einsetzen können. Nach den neuen Drohnenangriffen in der Nacht zum Samstag erklärte er: „Die ständigen Terroranschläge auf ukrainische Städte beweisen, dass der Druck auf Russland und seine Komplizen nicht ausreicht.“