Krieg in der Ukraine: Deutschland hilft in der Ukraine mit Löschrobotern

Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD, l) lässt sich von einer Frau des ukrainischen Zivilschutzes die Fernsteuerung eines aus Deutschland gelieferten Löschrobotersystems erklären.
Andreas Stein/dpa- Deutschland liefert ferngesteuerte Löschroboter an die Ukraine, um Brände nach russischen Angriffen zu bekämpfen.
- Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze besuchte Kiew und ließ sich die Geräte vorführen.
- Die Roboter ermöglichen Brandbekämpfung ohne Gefahr für Rettungskräfte.
- In der Ukraine übernehmen viele Frauen den Katastrophenschutz.
- Bisher sind sechs bis sieben Roboter im Einsatz.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zum Kampf gegen Brände nach russischen Angriffen hilft Deutschland der kriegsgeplagten Ukraine mit ferngesteuerten Löschrobotern. Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze ließ sich die Geräte bei ihrem Besuch in der Hauptstadt Kiew in einer Feuerwache vorführen. „Die Feuerwehr hat von uns zusätzliche Unterstützung bekommen“, sagte die SPD-Politikerin.
Die Roboter könnten löschen helfen, ohne dass Rettungskräfte sich der Gefahr sogenannter Zweitschläge aussetzen müssen. „Das Perfide an der russischen Strategie ist, dass, wenn die Feuerwehrleute kommen zum Löschen, noch ein zweites Mal auf den Ort geschossen wird“, sagte Schulze. Weil in der Ukraine viele Männer an der Front kämpften, falle der Katastrophenschutz vermehrt den Frauen zu. Auch für sie seien die Geräte eine Erleichterung.
Löschroboter schützen Einsatzkräfte vor Gefahr
„Es kann mit der Brandbekämpfung begonnen werden, ohne dass sich die Einsatzkräfte in Gefahr begeben“, sagte Oliver Rasche von der Firma Alpha Robotics in Vechta (Niedersachsen). Bislang seien in der Ukraine sechs oder sieben dieser Roboter im Einsatz. Das Bundesentwicklungsministerium hat nach eigenen Angaben die Ausstattung und die Ausbildung der Pilotinnen und Piloten finanziert.