Konferenz in Südafrika: G20-Gipfel startet im Schatten von US-Boykott und Ukraine-Plan

Der G20-Gipfel in Südafrika beginnt.
Chen Wei/XinHua/dpa- G20-Gipfel in Südafrika beginnt, Fokus auf „Solidarität, Gleichheit und Nachhaltigkeit“.
- US-Präsident Donald Trump boykottiert Gipfel wegen Vorwürfen gegen Südafrikas Regierung.
- Russland und China bleiben fern, Deutschland durch Friedrich Merz und Lars Klingbeil vertreten.
- US-Friedensplan für Ukraine-Krieg sorgt im Vorfeld für Spannungen.
- Themen: Schuldenlast, Energiewende, Klimaschutz und Ernährungssicherheit.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Überschattet vom neuen US-Vorstoß für Frieden in der Ukraine beginnt am Samstag der zweitägige Gipfel der führenden Industrie- und Schwellenländer im südafrikanischen Johannesburg. US-Präsident Donald Trump selbst wird an dem G20-Gipfel allerdings nicht teilnehmen.
Seine Regierung boykottiert die Beratungen komplett, weil sie der südafrikanischen Regierung schwere Repressionen gegen weiße Farmer vorwirft. Südafrika weist die Vorwürfe als unbegründet zurück. Neben Trump haben unter anderem auch die Staatschefs von Russland und China, Wladimir Putin und Xi Jinping, ihre Teilnahme an dem ersten G20-Gipfel auf dem afrikanischen Kontinent abgesagt. Für Deutschland nehmen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) teil.
Zuletzt war ein US-Friedensplan bekanntgeworden, mit dem die US-Regierung den seit mehr als dreieinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskrieg in der Ukraine beenden will. Nach dem Willen des Gastgebers, Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa, soll es bei dem Gipfel um die Themen „Solidarität, Gleichheit und Nachhaltigkeit“ gehen. Es geht ihm unter anderem um die Erleichterung der Schuldenlast von Schwellen- und Entwicklungsländern, eine gerechte Energiewende, faire und saubere Nutzung seltener Mineralien, faire Lastenteilung beim Klimaschutz und Ernährungssicherheit.
