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: Protestanten wälzen Themen mit Sprengkraft

Wie verhält sich die evangelische Kirche zum Krieg in Europa - und was hat sich bei der Aufarbeitung der Missbrauchsverbrechen getan? Damit befasste sich die Synode der EKD.
Von
Elisabeth Zoll
Ulm/Dresden
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Bericht ueber die Arbeit der Friedenswerkstatt waehrend der 6. Tagung der 13. Synode der EKD in Dresden: Bericht ueber die Arbeit der Friedenswerkstatt und Vorstellung der Friedensdenkschrift des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) waehrend der 6. Tagung der 13. Synode der EKD am Montag (10.11.2025) in Dresden (im Foto: Zwei Personen halten ein Banner mit der Aufschrift "Friedensfaehig statt Kriegstuechtig"). Am Montag wird bei der EKD-Jahrestagung in Dresden eine sogenannte Friedensdenkschrift der evangelischen Kirche veroeffentlicht. Das Grundsatzpapier entstand als Reaktion auf innerkirchliche Debatten nach dem russischen Ueberfall auf die Ukraine im Februar 2022. In der Folge stritten die deutschen Protestanten darueber, ob Waffenlieferungen an das ueberfallene Land aus christlicher Perspektive geboten oder abzulehnen sind. (Siehe epd-Meldung vom 10.11.2025).

Nicht allen gefällt die Neujustierung der evangelischen Friedensethik. Bei der Synode der EKD in Dresden gab es auch Widerspruch zur neuen Friedensdenkschrift.

Paul-Philipp Braun/epd