Katar und VAE: Merz setzt Reise durch Golfregion fort

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) geht zum Airbus A350 der Luftwaffe auf dem militärischen Teil der Flughafens BER Berlin-Brandenburg für den Flug nach Saudi-Arabien. Der Bundeskanzler reist erstmals in die Golfregion. Nach Saudi-Arabien geht es weiter nach Katar und in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE).
Kay Nietfeld/dpa- Merz setzt Reise durch Golfregion in Katar und VAE fort; zuvor Saudi-Arabien.
- Themen: Energiekooperation und mögliche Waffenexporte in allen drei Ländern.
- Katar vermittelt im Gaza-Konflikt; hilft bei Abschiebungen nach Afghanistan.
- Katar mit großen Gasvorkommen will in Deutschland investieren und LNG verkaufen.
- Weiterflug am Nachmittag in die VAE; offizielle Termine dort erst am Freitag.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) setzt seine Reise durch die Golfregion am Donnerstag in Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten fort. Wie zuvor in Saudi-Arabien wird es dort um die Kooperation im Energiebereich und mögliche Waffenexporte gehen. Beide Länder sind seit langem gute Kunden der deutschen Rüstungsindustrie.
Merz wird am Morgen von der saudi-arabischen Hauptstadt Riad zunächst nach Katar fliegen. Das kleine, aber sehr reiche Golfemirat hat enge Beziehungen zu der Hamas im Gaza-Streifen, zur Hisbollah im Libanon, zum Iran und zu den Taliban in Afghanistan. Dem Golfemirat kommt daher eine wichtige Rolle bei der Vermittlung im Gaza-Konflikt zu, und es hilft der Bundesregierung bei der Abschiebung von Straftätern aus Deutschland nach Afghanistan. Das Land mit seinen riesigen Gasvorkommen hat seinerseits Interesse an Investitionen in Deutschland und will sein Flüssiggas hier verkaufen.
Am Nachmittag fliegt Merz in die Vereinigten Arabischen Emirate weiter, wo die Gespräche zwischen Russland und der Ukraine stattfinden. Seine offiziellen Termine dort sind aber erst am Freitag.
Mit der Reise reagiert Merz auch auf die Krise in den Beziehungen zu den USA und den Umbruch der Weltordnung. Deutschland will seine Partnerschaften als Konsequenz daraus breiter aufstellen, um Abhängigkeiten von einzelnen Ländern zu verringern.
