In der Corona-Krise wird das Licht am Ende des Tunnels gefühlt heller. Weitere Lockerungen der Corona-Regeln stehen an. Wie sehen diese aus? Welche Maßnahmen wegen des Coronavirus schlägt der Bund jetzt vor?

Diese Corona-Regen sollen jetzt in ganz Deutschland gelten

Die Bundesregierung hat jetzt ihre Vorschläge für weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen bekannt gegeben. Demnach soll es Lockerungen bei privaten Treffen und Feiern sowie für Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum ab 6.06.2020 geben - und letztere nur noch dort, wo es die Infektionszahlen erfordern. Das steht in einer Beschlussvorlage des Kanzleramts.

Bundesweite Lockerungen der Corona-Regeln: Das soll für private Treffen gelten

Für private Treffen hat die Bundesregierung folgende Corona-Reglen vorgeschlagen:
  • Maximal 20 Menschen sollen sich treffen dürfen, möglichst im Freien
  • Zu Hause sollten sich nur so viele Menschen versammeln, dass die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden könnten.
  • Maximal sollten es zehn Personen sein.
  • Der Raum sollte ausreichend gelüftet werden.
  • Der Personenkreis, der etwa mit Kindern in Kontakt komme, sollte wegen der nicht immer umsetzbaren Schutzregeln möglichst klein gehalten werden.

Maskenpflicht und Mindestabstand - das ist bundesweit geplant

Mindestabstand und Maskenpflicht - das soll in ganz Deutschland wegen Corona gelten:
  • In der Öffentlichkeit sollte weiterhin der Mindestabstand von eineinhalb Metern eingehalten werden.
  • Auch die Maskenpflicht soll bestehen bleiben. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sollte in bestimmten öffentlichen Bereichen weiter gelten.
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So soll die Kontaktbeschränkung wegen des Coronavirus in ganz Deutschland aussehen

Weitere Maßnahmen sollen dann je nach Zahl der Infektion mit dem Coronavirus erfolgen. Lockerung der Kontaktbeschränkung ab 6. Juni 2020:

Risiko der Ansteckung bleibt – Mehr Fälle in Frankfurter Kirchengemeinde

Die Lockerungen bergen allerdings trotz sinkender Infektionszahlen nicht zu unterschätzende Risiken, sich mit dem Coronavirus zu anzustecken. Das musste eine Frankfurter Kirchengemeinde feststellen. Nach einem Baptisten-Gottesdienst in Frankfurt wurden nach aktuellem Stand mindestens 107 Corona-Infektionen festgestellt.

Hochzeit in Corona-Zeiten - So hat ein Gericht für Berlin entschieden

Hochzeitsfeiern sind in Berlin wegen der Corona-Pandemie auch künftig vorerst nur in kleinem Kreis von maximal 20 Personen möglich. Das hat das Verwaltungsgericht Berlin in einem Eilbeschluss entschieden (VG 14 L 144.20). Es hat damit den Eilantrag einer Antragstellerin abgelehnt, die ihre Hochzeit Ende Mai mit 80 Gästen feiern wollte, wie das Gericht am Montag mitteilte.
Nach Auffassung des Gerichts verletzt das Verbot das Grundrecht der allgemeinen Handlungsfreiheit der Antragstellerin nicht. Bei der Beschränkung handele es sich um eine im überwiegenden Interesse der Allgemeinheit getroffene Maßnahme, die den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit wahre. Sie diene dem legitimen Zweck, Neuinfektionen mit dem Coronavirus soweit wie möglich vorzubeugen.