
Sea Watch: Im Tiefflug auf der Suche nach Flüchtlingen


An einem Flughafen am Südzipfel Europas: Von wo aus die „Moonbird“ ihre Suchmissionen startet, soll geheim bleiben. Obwohl die Flüge sachgerecht angemeldet sind, fürchtet „Sea-Watch“ den Entzug der Startgenehmigung.
Nadine Vogt
Auf mehr als 15 Einsätzen über dem Mittelmeer war Pilot Manos Radisoglou mit der „Moonbird“.
Nadine Vogt
Die Suchroute führt die „Moonbird“ an der libyschen Küste entlang.
Grafik: SWP
Einsatzleiterin Neeske Beckmann sucht mit dem Fernglas das Wasser ab. Nach Schiffen und Gummibooten. Vor kurzem hat die Crew eine Leiche, die im Wasser trieb, entdeckt.
Nadine Vogt
Seit Oktober fliegt die „Moonbird“ wieder, Malta erteilte monatelang keine Starterlaubnis.
Nadine Vogt
Aus fünfhundert Metern Höhe ist es oft schwierig zu erkennen, um was für ein Schiff es sich handelt. Pilot Manos Radisoglou lenkt das Kleinflugzeug dann gezielt nach unten.
Nadine Vogt
Nach der Mission werten Manos Radisoglou und Neeske Beckmann ihre Flugdaten und Bilder aus. Das Suchflugzeug war seit 2017 an der Rettung von 20.000 Menschen beteiligt. Nach Angaben von Sea-Watch ist davon auszugehen, dass mindestens 1000 von ihnen ohne den Einsatz der „Moonbird“ nicht entdeckt worden wären.
Nadine Vogt
Zwischen sieben und zehn Stunden dauert eine Suchmission mit der „Moonbird“, einem viersitzigen Kleinflugzeug vom Typ Cirrus SR22
Nadine Vogt