Habemus Papam: US-Kardinal Prevost zum Papst gewählt

Neuer Papst: Der neu gewählte Papst Leo XIV., der US-Amerikaner Robert Prevost, winkt nach dem Konklave auf dem Balkon des Petersdoms im Vatikan.
Alessandra Tarantino/AP/dpa- Neuer Papst gewählt durch die Kardinäle der Sixtinischen Kapelle.
- Weißer Rauch signalisiert die Wahl des neuen Papstes, Name noch unbekannt.
- Konklave begann am 07.05.2025, erster Wahlgang ohne Ergebnis.
- Dominique Mamberti wird neuen Papst verkünden.
- Hoch gehandelte Kandidaten: Pietro Parolin, Pierbattista Pizzaballa, Fridolin Ambongo Besungu und Luis Antonio Gokim Tagle.
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Die Katholische Kirche hat ein neues Oberhaupt! Am Donnerstag, 8.5., stieg am Abend um kurz nach 18 Uhr weißer Rauch aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle auf – Zeichen dafür, dass einer der Kardinäle die nötige Zweidrittelmehrheit an Stimmen erhalten hat. Auf dem Petersplatz, wo gut 15.000 Menschen warteten, brach lauter Jubel aus. Vom Petersdom läuteten die Glocken.
Der US-Amerikaner Robert Prevost ist neuer Papst. Er wird Papst Leo XIV. heißen. Dies teilte Kardinal Dominique Mamberti nach dem Konklave auf dem Balkon des Petersplatzes mit. Der 69-jährige Erzbischof aus Chicago ist der 267. Pontifex und wird als erster US-Amerikaner die 1,4 Milliarden Mitglieder der Weltkirche leiten. Seine Wahl gilt als Kompromiss – und zugleich als Signal der Einheit. Prevost vereint amerikanische Herkunft, lateinamerikanische Prägung und römische Führungserfahrung. Damit wurde er zum Konsenskandidaten eines Kardinalskollegiums, das kulturelle wie kirchenpolitische Gegensätze zu überwinden hatte.
Der neue Papst ist nach Informationen der italienischen Nachrichtenagentur Ansa im vierten Wahlgang gewählt worden. Das Konklave der 133 Kardinäle, die den Nachfolger des verstorbenen Franziskus wählen konnten, hatte am frühen Mittwochabend begonnen. Am Mittwoch gab es einen erfolglosen Wahlgang. Drei weitere Wahlgänge gab es demnach am Donnerstag. Notwendig war eine Zweidrittelmehrheit.
Schwarzer Rauch nach dem ersten Wahlgang
Nach Angaben des Vatikans verfolgten an dem Abend rund 45.000 Menschen auf dem Petersplatz, wie schwarzer Rauch aufstieg, keiner der Kardinäle also die nötige Stimmenzahl erreicht hatte.
Mehr als 12 Jahre ist das letzte Konklave her. 2013 erhielt der Argentinier Jorge Mario Bergoglio bereits im fünften Wahlgang, also am zweiten Tag der Wahl, die nötige Zweidrittelmehrheit. Als erster Papst, der nicht in Europa geboren wurde, trat er die Nachfolge von Papst Benedikt XVI an, der am 28. Februar krankheitsbedingt sein Amt abgegeben hatte.
Welche Favoriten gab es?
Wer in diesem Jahr neuer Pontifex wird, galt als offen und unberechenbar, da noch nie so viele Kardinäle an einem Konklave teilnahmen wie in diesem Jahr. Hoch gehandelt wurde der bisherige Kardinalstaatssekretär und Nummer zwei im Vatikan hinter dem Papst, Pietro Parolin. Auch dem Italiener Pierbattista Pizzaballa wurden gute Chancen eingeräumt. Spekuliert wird auch, ob mit Fridolin Ambongo Besungu und Luis Antonio Gokim Tagle zum ersten Mal ein Afrikaner oder ein Asiate das Papstamt übernehmen.
