Friedensnobelpreis 2025
: Mehr als 300 Nominierungen für diesjährigen Friedensnobelpreis

Unter den Nominierten sind unter anderem Papst Franziskus, der frühere Nato-Chef Jens Stoltenberg sowie Gisèle Pelicot. Auch US-Präsident Donald Trump wurde vorgeschlagen.
Von
AFP - Fremdkollektion
Oslo
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Friedensnobelpreis - Bekanntgabe

Im Oktober 2025 wird der Friedensnobelpreis verliehen.

Steffen Trumpf/dpa
  • Mehr als 300 Nominierungen für den Friedensnobelpreis 2025, darunter 244 Personen und 94 Organisationen.
  • Papst Franziskus, Jens Stoltenberg und Donald Trump wurden vorgeschlagen.
  • US-Präsident Trump wurde von Darrell Issa und einem ukrainischen Abgeordneten nominiert.
  • Gisèle Pelicot wurde für ihren Mut in einem Vergewaltigungsprozess nominiert.
  • Der Preisträger wird am 6. Oktober 2025 bekanntgegeben.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Für den diesjährigen Friedensnobelpreis sind mehr als 300 Nominierungen eingegangen. Nominiert worden seien 244 Menschen und 94 Organisationen, erklärte das Norwegische Nobelinstitut am Mittwoch. Den Statuten zufolge bleiben die Namen der Nominierten geheim.

Einige Politiker hatten jedoch verkündet, US-Präsident Donald Trump, Papst Franziskus oder den früheren Nato-Chef Jens Stoltenberg für die Auszeichnung vorgeschlagen zu haben. Neben Abgeordneten und Regierungsmitgliedern aller Staaten können unter anderem auch vergangene Nobelpreisträger und einigen Universitätsprofessoren erlaubt, Kandidaten zu nominieren.

Der US-Kongressabgeordnete Darrell Issa hatte am Montag angekündigt, Trump für den Friedensnobelpreis zu nominieren. „Niemand verdient es mehr“, erklärte der Republikaner im Onlinedienst X. Auch wenn Trumps Nominierung durch Issa nach Ablauf der Frist eingegangen sein dürfte, wurde der US-Präsident laut ukrainischen Medienberichten bereits im November von einem ukrainischen Abgeordneten nominiert.

Auch Gisèle Pelicot nominiert

Im Januar hatte tausende Menschen eine britische Petition unterzeichnet, die den Friedensnobelpreis für die Französin Gisèle Pelicot fordert. Pelicot hatte mit ihrer tapferen Haltung in einem aufsehenerregenden Vergewaltigungsprozess gegen ihren Ex-Ehemann und dutzende weitere Männer weltweit Schlagzeilen gemacht.

Im vergangenen Jahr ging der Friedensnobelpreis an die japanische Organisation Nihon Hidankyo, die sich für eine Welt ohne Atomwaffen einsetzt. Der diesjährige Friedensnobelpreisträger wird am 6. Oktober verkündet.