SWP+SWP+Finanzierung der Pflege
: Die Kernfrage bleibt unverändert

Eine von Nina Warken (CDU) einberufene Pflegekommission sollte ihr eigentlich politischen Druck von den Schultern nehmen. Eine Richtungsentscheidung treffen muss die Gesundheitsministerin aber selbst.
Kommentar von
Norbert Wallet
Berlin
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Gesundheitsministerin Warken besucht Seniorenzentrum: Nina Warken (CDU, r), Bundesministerin fuer Gesundheit, unterhaelt sich am 06.08.2025 bei einem Besuch des Seniorenzentrum St. Elisabeth-Stift in Berlin mit Bewohnern. Pflegekraefte sollen kuenftig mehr Aufgaben uebernehmen duerfen als bisher. Ein am Mittwoch vom Kabinett in Berlin beschlossener Gesetzentwurf des Bundesgesundheitsministeriums sieht vor, dass sie bestimmte Taetigkeiten ausueben duerfen, die bislang Aerztinnen und Aerzten vorbehalten sind oder von diesen angeordnet werden muessen. Ziel ist neben einer besseren Versorgung von Pflegebeduerftigen auch, den Beruf attraktiver zu machen. (Siehe epd-Meldung vom 06.08.2025)

Gesundheitsministerin Nina Warken (SPD), hier beim Besuch eines Berliner Seniorenzentrums, hat eine Kommission damit beauftragt, über die künftige Finanzierbarkeit der Pflege zu beraten. Gelöst ist die Kernfrage damit aber nicht.

Britta Pedersen/epd