Explosionen im Libanon
: Berichte: Walkie-Talkies und weitere Pager explodieren

Am Mittwoch hat es laut Medienberichten im Libanon neue Explosionen gegeben. Die Quellen: Pager und Walkie-Talkies.
Von
afp
Beirut
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Nahostkonflikt - Nach Pager-Explosionen im Libanon: 18.09.2024, Libanon, Beirut: Mitglieder der libanesischen Hisbollah-Miliz tragen die Särge von vier gefallenen Kameraden, die am Montag nach der Explosion ihrer tragbaren Pager getötet wurden, während eines Trauerzuges. Bei der Explosion von zahlreichen Pagern der Hisbollah wurden am Dienstag in verschiedenen Gebieten des Libanon mehrere Menschen getötet und tausende weitere verletzt. Foto: Bilal Hussein/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Kaum haben Mitglieder der libanesischen Hisbollah-Miliz die Särge von gefallenen Kameraden, zu Grabe getragen, ist es schon am Mittwoch zu neuen Explosionen gekommen.

Bilal Hussein/AP/dpa
  • Neue Explosionen am Mittwoch im Libanon, Quellen: Pager und Walkie-Talkies.
  • Hisbollah-Mitglieder betroffen, Explosionen in Beirut, Süden und Osten.
  • Rund 2.750 Verletzte, neun Tote durch Pager-Explosionen am Dienstag.
  • Hisbollah beschuldigt Israel und kündigt Vergeltung an.
  • Berichte von Explosionen in Sidon und Baalbeck.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In einer Hisbollah-Hochburg am südlichen Stadtrand von Beirut sowie im Süden und Osten des Landes sind am Mittwoch weitere Kommunikationsgeräte von Hisbollah-Mitgliedern explodiert. In einem südlichen Vorort der libanesischen Hauptstadt sei „eine Anzahl von Walkie-Talkies explodiert“, verlautete aus Hisbollah-Kreisen. Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur meldete Explosionen von Pagern und anderen Kommunikationsgeräten im Osten und Süden des Libanon, AFP-Reporter berichteten von Explosionen in Sidon im Süden und in Baalbeck im Osten des Landes.

Erst am Dienstag waren rund 2.750 Menschen im Libanon durch die zeitgleiche Explosion Hunderter sogenannter Pager verletzt worden, neun Menschen starben. Die proiranische Schiitenmiliz machte Israel verantwortlich und kündigte Vergeltung an.