SWP+SWP+Experte zur Wirkung von Strafmaßnahmen
: „Nur ein Drittel aller Sanktionen führt zu einer Verhaltensänderung“

InterviewDer Ukraine-Krieg dauert seit drei Jahren, die Sanktionen gegen Russland haben ihn nicht beenden können. Sind sie also verpufft? Der Sanktionsexperte Christian von Soest über falsche Erwartungshaltungen und die Schmerzpunkte von Diktatoren.
Von
Stefan Kegel
Berlin
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Gipfeltreffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft: ARCHIV - 16.05.2025, Albanien, Tirana: Donald Tusk (l-r), Ministerpräsident von Polen, Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Keir Starmer, Premierminister von Großbritannien, geben am Rande des Gipfeltreffens der Europäischen Politischen Gemeinschaft nach einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten ein Pressestatement. Das vom französischen Präsidenten Macron ins Leben gerufene Format findet zum sechsten Mal statt. Mit dabei sind neben den EU-Staaten auch das Vereinigte Königreich, mehrere Staaten des Balkans und des Kaukasus, sowie weitere europäische Länder. (zu dpa: «Merz: Europa wird Druck auf Moskau durch Sanktionen erhöhen») Foto: Kay Nietfeld/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Wollen die Sanktionen gegen Russland verschärfen: Polens Ministerpräsident Donald Tusk, Bundeskanzler Friedrich Merz, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer (v. l.), hier kürzlich beim Treffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft in Tirana.

Kay Nietfeld/dpa