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: „Warum vermitteln wir nicht?“

InterviewEs gibt in der bettelarmen Demokratischen Republik Kongo so viel Potenzial, und Deutschland müsste sich mehr engagieren. Das meint Jakob Kerstan, der vier Jahre für die Konrad-Adenauer-Stiftung im Kongo war.
Von
André Bochow
Berlin
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Ueberleben in der Stadt im Ostkongo nach Einnahme durch die M23-Miliz: Fluechtlinge muessen die Provinzhauptstadt Goma (Kongo) verlassen, wo sie vor den Kaempfen in ihren Doerfern Zuflucht gefunden haben (Foto vom 30.01.2025). Am 27. Januar hat die Miliz "Bewegung des 23. Maerz" (M23) die Millionenstadt Goma eingenommen. Vier Tage lang wurde in den Strassen gekaempft. Jetzt kontrolliert die M23, die vom Nachbarland Ruanda mit Waffen und Soldaten unterstuetzt wird, die Stadt. Sie besetzt fast die ganze Provinz Nord-Kivu und damit auch die dortigen Coltan- und Kassiterit-Minen sowie den fruchtbaren Boden. Die Miliz will bis in die 1.800 km entfernte Hauptstadt Kinshasa marschieren und die Regierung stuerzen. (Siehe epd-bericht vom 04.02.2025)

Überleben in der Stadt im Ostkongo nach Einnahme durch die M23-Miliz: Flüchtlinge müssen die Provinzhauptstadt Goma (Kongo) verlassen, wo sie vor den Kämpfen in ihren Dörfern Zuflucht gefunden haben. Am 27. Januar hat die Miliz „Bewegung des 23. März“ (M23) die Millionenstadt Goma eingenommen.

Jospin Mwisha/epd