SWP+SWP+Deutschland und die HTS-Miliz
: Gespräche mit syrischen Rebellen – es geht auch ohne erhobenen Zeigefinger

Deutschland und die EU schicken Diplomaten nach Syrien, um mit den neuen Machthabern Kontakt aufzunehmen. Das ist ein Beispiel für eine erwachsene Außenpolitik.
Kommentar von
Stefan Kegel
Berlin
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Bundesaußenministerin Baerbock reist durch Nahost–Länder: 24.06.2024, Israel, Tel Aviv: Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen), Bundesaußenministerin, sitzt mit Steffen Seibert (M), Botschafter von Deutschland in Israel, und Tobias Tunkel, Regionalbeauftragter für Nah- und Mittelost, an einem Tisch beim einem Gespräch im Rahmen der Herzlija-Sicherheitskonferenz in der Reichmann Universität in Tel Aviv teil. Angesichts wachsender Sorgen vor einer Eskalation des Konflikts zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon reist Baerbock zum achten Mal seit der Terrorattacke der islamistischen Hamas am 7. Oktober nach Israel. Foto: Hannes P. Albert/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Er führt Gespräche mit den islamistischen HTS-Rebellen in Syrien: der Nahostbeauftragte des Auswärtigen Amtes, Tobias Tunkel (l.), hier mit Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (r.) und dem deutschen Botschafter in Israel, Steffen Seibert, bei einem Besuch in der Nahost-Region im Juni.

Hannes P. Albert/dpa