Corona in Deutschland: Gesundheitsminister beraten über Impfzentren, Long Covid und Probleme von Jugendlichen in der Pandemie

Wie lange werden die Impfzentren noch finanziert? Das ist ein Thema bei der Videoschalte der Gesundheitsminister am Mittwoch.
Thomas Frey/dpaDie Gesundheitsminister von Bund und Ländern beraten an diesem Mittwoch über verschiedene Corona–Themen. Im Zentrum der Videoschalte sollen unter anderem Probleme von Kindern und Jugendlichen in der Pandemie stehen. Nähere Festlegungen werden zur Zukunft der Impfzentren erwartet. Beraten werde auch über Long Covid, also Langzeitfolgen einer Covid–Erkrankung, wie der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz und bayerische Ressortchef Klaus Holetschek (CSU) angekündigte.
Wie geht es weiter mit den Impfzentren?
Holetschek forderte, der Bund müsse Impfzentren bis Ende des Jahres finanzieren. Konzeptionelle Änderungen etwa hin zu mehr mobilen Teams seien denkbar. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte nach der Ministerpräsidentenkonferenz vergangene Woche Gespräche über die Impfzentren angekündigt. Beraten werde solle, inwiefern die Zentren der Länder in gewissem Umfang weiter erhalten bleiben sollen.
Beschäftigte wollen gegen den Kurs der Gesundheitsminister protestieren. Von der Gewerkschaft Verdi organisierte Proteste sollen am Mittag vor den Gesundheitsministerien der Landeshauptstädte stattfinden. Auf dem Max–Joseph–Platz in München werden Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Holetschek erwartet. Die Proteste richten sich gegen die angespannte Arbeitssituation vieler Beschäftigter.