CDU-Parteitag in Stuttgart
: Technikprobleme – Merz’ Wiederwahl als Parteichef nun doch analog

Das für die Wahl vorgesehene elektronische System streikt, auch der Livestream fällt immer wieder aus. Die CDU kann sich die Probleme derzeit nicht erklären.
Von
afp
Stuttgart
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German Chancellor and Chairman of the Christian Democratic Party (CDU) Friedrich Merz, leaves the stage ahead of the vote for the party leadership at the CDU party Congress at the fair grounds in Stuttgart, southern Germany, on February 20, 2026. (Photo by THOMAS KIENZLE / AFP)

Bundeskanzler Friedrich Merz stellt sich zur Wiederwahl als Parteichef.

THOMAS KIENZLE/AFP
  • CDU-Parteitag in Stuttgart: Technik streikt bei geplanter E‑Wahl von Merz
  • CDU entscheidet: Wiederwahl von Friedrich Merz wird analog durchgeführt
  • Ina Scharrenbach: „starke technische Unregelmäßigkeiten“ ohne Erklärung
  • „Integrität der Wahlen“ soll gesichert werden; rechtssichere Durchführung
  • Livestream auf CDU-Website fiel wiederholt aus; Ursache zunächst unklar

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der CDU-Parteitag hat anders als geplant nicht mit einem elektronischen System über die Wiederwahl des Vorsitzenden Friedrich Merz abstimmen können. Es gebe derzeit „an mehreren Stellen starke technische Unregelmäßigkeiten, die sich derzeit nicht erklären lassen“, sagte NRW-Digitalministerin Ina Scharrenbach (CDU), die das Votum ankündigte, am Freitag in Stuttgart. „Aufgrund der Bedeutung dieser Wahlen“ habe die CDU entschieden, „die Wahlen wie in den Jahren zuvor analog durchzuführen“.

„Es geht hier heute um die Integrität der Wahlen“, sagte Scharrenbach. „Ich glaube, wir alle wissen, was das letztendlich bedeutet. Und diese müssen rechtssicher durchgeführt werden können. Und das Ergebnis muss über jeden Zweifel erhaben sein.“

Vor der Ankündigung der analogen Wahl waren bei dem Parteitag auch immer wieder Unterbrechungen des Livestreams auf der CDU-Website eingetreten. Zu dieser Zeit sprach unter anderem Parteichef und Kanzler Merz zur Entlastung des Bundesvorstands. Angaben zur Ursache gab es zunächst nicht.