Busse und Bahnen bleiben stehen: Verdi kündigt Ausweitung der Warnstreiks im Nahverkehr an

Ein Zettel mit der Aufschrift „Heute Warnstreik!“ ist an der Zufahrt von einem Busdepot zu sehen.
Sven Hoppe/dpa- Verdi will Warnstreiks im bayerischen Nahverkehr ausweiten – auch ländliche Regionen.
- Anlass: Zweite Tarifrunde ohne Ergebnis; nächster Termin am 9. März.
- Seit Anfang Februar kam es bereits in mehreren Städten zu Warnstreiks.
- Arbeitgeber bieten 5 Prozent mehr in zwei Schritten, mind. 110 Euro.
- Verdi fordert rund 670 Euro mehr und kürzere Wochenarbeitszeit.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nachdem auch die zweite Runde der Tarifverhandlungen für den bayerischen Nahverkehr ohne Ergebnis geblieben ist, drohen im Freistaat weitere Warnstreiks. Die Gewerkschaft Verdi kündigte an, nun den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen zu wollen.
„Die Warnstreiks müssen bis zum nächsten Verhandlungstermin am 9. März ausgeweitet werden“, teilte Verdi mit. Dies gelte ausdrücklich auch für die Gebiete außerhalb der Ballungsräume. Seit Anfang Februar hatte die Gewerkschaft bereits in mehreren Städten zu Warnstreiks aufgerufen.
Gewerkschaft sieht keine Fortschritte bei den Verhandlungen
Verdi spricht von „Stillstand“ bei den Verhandlungen. Der Kommunale Arbeitgeberverband Bayern betonte hingegen, dass er weiter mit Verdi an einer Lösung arbeiten wolle.
Die Arbeitgeber bieten Entgeltsteigerungen von insgesamt 5 Prozent in zwei Schritten bei einem Mindestbetrag von 110 Euro. Die Gewerkschaft fordert hingegen rund 670 Euro mehr Geld sowie eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit. Die Arbeitgeber bezeichnen diese Forderung als „nicht erfüllbar“.
