Angriff auf SPD–Politiker
: Innenminister beraten über mehr Schutz

Ein SPD–Europapolitiker wird in Dresden angegriffen. Nun sprechen die Innenminister über Maßnahmen zum besseren Schutz.
Von
dpa
Potsdam/Dresden
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Wahlplakat Matthias Ecke: ARCHIV - 04.05.2024, Sachsen, Dresden: Ein Wahlplakat des sächsischen SPD-Spitzenkandidaten zur Europawahl, Matthias Ecke hängt an der Schandauer Straße im Stadtteil Striesen an einem Laternenmast. (zu dpa: «LKA: Ein Täter des Angriffs auf SPD-Politiker aus rechtem Spektrum») Foto: Robert Michael/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++

Ein Wahlplakat des sächsischen SPD-Spitzenkandidaten zur Europawahl, Matthias Ecke, hängt in Dresden an einem Laternenmast.

Robert Michael/dpa

Nach dem gewalttätigen Angriff auf den sächsischen SPD–Europapolitiker Matthias Ecke beraten die Innenminister von Bund und Ländern am Dienstag über Konsequenzen des Vorfalls. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) und die Länder–Ressortchefs schalten sich in einer Videokonferenz um 18.00 Uhr zusammen. Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Brandenburgs Ressortchef Michael Stübgen (CDU), hatte nach einem Vorschlag von Faeser dazu eingeladen.

Es gehe darum, mögliche Maßnahmen zu beraten, um Mandatsträger und politisch aktive Menschen vor Angriffen zu schützen, teilte das Brandenburger Innenministerium mit. Ecke war am Freitag von vier jungen Männern im Alter von 17 und 18 Jahren zusammengeschlagen worden, als er Wahlplakate für seine Partei anbringen wollte. Das Landeskriminalamt (LKA) Sachsen rechnet zumindest einen der Tatverdächtigen des Angriffs dem rechten Spektrum zu.