14 Tote bei drei Angriffen: USA greifen Schiffe in Pazifik an

Die USA entsandten vor ein paar Tagen das größte Kriegsschiff der Welt – den Flugzeugträger „USS Gerald R. Ford“ - nach Lateinamerika.
JONATHAN KLEIN/AFP- US-Militär tötete bei drei Angriffen auf mutmaßliche Drogenboote im Ostpazifik 14 Menschen.
- Pentagon-Chef Hegseth nennt die Zielpersonen „Narko-Terroristen“ und rechtfertigt das Vorgehen.
- Mexiko koordinierte die Rettung eines Überlebenden der Angriffe, eingeleitet durch US-Southcom.
- Seit September töteten die USA bei ähnlichen Einsätzen mindestens 57 Personen.
- UN-Experten kritisieren die Angriffe als mögliche Verstöße gegen das Völkerrecht.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben im östlichen Pazifik weitere tödliche Angriffe auf Boote durchgeführt, die Drogen transportiert haben sollen. Insgesamt habe es am Montag drei Attacken auf vier Boote gegeben, bei denen 14 Menschen getötet worden seien, erklärte Pentagon-Chef Pete Hegseth auf der Plattform X. Eine Person habe überlebt. Nach seinen Angaben koordinierten mexikanische Behörden die Rettungsmaßnahmen, nachdem die für die Region zuständige Kommandozentrale des US-Militärs (Southcom) sie eingeleitet hatte.
Hegseth sprach von „Narko-Terroristen, die mehr Amerikaner getötet haben als Al-Kaida, und die genauso behandelt werden“. Hegseth, der sich selbst „Kriegsminister“ nennt, spielte damit auf das islamistische Terrornetzwerk und den von den USA geführten „Krieg gegen den Terror“ nach den Anschlägen vom 11. September 2001 an.
Völkerrechtler zweifeln die Rechtmäßigkeit der Tötungen an
Der Kampf der US-Regierung gegen Drogenkartelle aus Lateinamerika hatte jüngst eine neue Eskalationsstufe erreicht. Hegseth entsandte vor ein paar Tagen das größte Kriegsschiff der Welt - den Flugzeugträger „USS Gerald R. Ford“ - nach Lateinamerika. US-Präsident Donald Trump kündigte zudem an, künftig auch an Land hart gegen Rauschgiftschmuggler vorgehen zu wollen.
Das US-Militär greift seit Wochen immer wieder angeblich mit Drogen beladene Boote in der Karibik und im Pazifik an. Seit September haben die USA mit solchen Angriffen in der Karibik und im Ostpazifik nach eigenen Angaben mindestens 57 Menschen getötet. Das Vorgehen zog viel Kritik nach sich. UN-Menschenrechtsexperten sahen darin Verstöße gegen das Völkerrecht.
