Zwei tote Insassen: Absturz in den Attersee – Flugzeug aus 160 Metern Tiefe geborgen

Das am vergangenen Mittwoch, dem 26. August 2026, bei Steinbach in den Attersee gestürzte Propellerflugzeug mit zwei toten Insassen wurde aus einer Tiefe von 160 Metern geborgen.
Fotokerschi/Werner Kerschbaummay/APA/dpa- Wrack eines Schulungsflugzeugs aus 160 Metern Tiefe im Attersee geborgen.
- An Bord waren zwei Tote – ein 24-jähriger Fluglehrer und seine 19-jährige Schülerin.
- Formelle Identifizierung steht noch aus, beide stammen nach bisherigen Erkenntnissen aus Deutschland.
- Tauchroboter scheiterte im trüben Wasser, Spezialtaucher befestigten Seile am Wrack.
- Augenzeuge: Maschine verlor spiralförmig an Höhe, schlug auf dem Wasser auf und sank sofort.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Fünf Tage nach dem Absturz eines Schulungsflugzeugs mit mutmaßlich zwei Deutschen an Bord ist das Wrack aus den Tiefen des österreichischen Attersees gehoben worden. Die Identifizierung der Toten werde erst nach der Bergung formell abgeschlossen, sagte ein Sprecher der oberösterreichischen Polizei der Deutschen Presse-Agentur.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler handelt es sich bei den Toten um den 24-jährigen Fluglehrer und seine 19-jährige Schülerin. Sie waren mit ihrer einmotorigen Propellermaschine in Salzburg gestartet.
Bergung aus 160 Metern Tiefe
Die Bergung des Wracks aus rund 160 Metern Tiefe erwies sich als herausfordernd. In den vergangenen Tagen waren Versuche mit einem Tauchroboter gescheitert, denn im trüben Wasser hatte die Roboter-Kamera keine klaren Bilder geliefert, wie der Sender ORF berichtete.
Schließlich wurden zwei Taucher einer Spezialfirma in die Tiefe geschickt, wie ein Feuerwehrsprecher der dpa schilderte. Ihnen gelang es, Seile am Wrack zu befestigen. Als der Zweisitzer aus dem Wasser gehoben wurde, kam eine Maschine mit völlig zerstörtem Rumpf und zerknickten Flügeln zum Vorschein, wie Fotos der Nachrichtenagentur APA zeigen.

Taucher einer Spezialfirma wurden in die Tiefe geschickt.
Matthias Kaltenleitner/FOTOKERSCHI via APA/dpaDie Behörden haben sich bislang nicht zur möglichen Unfallursache geäußert. Ein Augenzeuge berichtete dem ORF, dass das Flugzeug spiralförmig an Höhe verloren habe, auf dem Wasser aufgeschlagen sei und sofort untergegangen war.