„Zur Sache, Schätzchen“-Star: Werner Enke ist gestorben - Was war die Todesursache?

Werner Enke ist tot: Der „Zur Sache, Schätzchen“-Schauspieler starb im Alter von 85 Jahren. Zur Todesursache ist bisher nur bekannt, dass er nach schwerer beziehungsweise langer Krankheit starb.
Handout/Berlin/Werner Enke/May Spils/dpaDer Schauspieler, Autor und Künstler Werner Enke ist im Alter von 85 Jahren gestorben. Enke starb bereits am 20. Juli 2026 in München beziehungsweise Schwabing. Bekannt wurde Enke vor allem durch den Kultfilm „Zur Sache, Schätzchen“ aus dem Jahr 1968. An der Seite von Uschi Glas spielte er sich damals in die deutsche Filmgeschichte. Der Film wurde zu einem Überraschungserfolg und machte ihn schlagartig berühmt.
Was über die Todesursache bekannt ist
Werner Enke starb am 20. Juli 2026 in München nach schwerer Krankheit. Das bestätigte sein langjähriger Freund Oliver Fries unter Berufung auf Enkes Lebensgefährtin May Spils gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Nähere Angaben zu der Erkrankung oder zur konkreten Todesursache wurden bislang nicht gemacht. Welche Krankheit Enke hatte, ist nicht öffentlich bekannt.
Ein prägender Kopf des deutschen Films
Werner Enke war weit mehr als nur der Hauptdarsteller eines Kultfilms. Der 1941 in Berlin geborene und in Göttingen aufgewachsene Künstler arbeitete auch als Drehbuchautor, Theaterautor, Regisseur und Maler. Damit gehörte er zu jener Generation, die das westdeutsche Kino in den späten 1960er-Jahren auf neue Weise prägte.

„Zur Sache, Schätzchen“-Star Werner Enke ist mit 85 Jahren nach schwerer Krankheit gestorben.
Brix/dpaBesonders eng verbunden war Enkes Karriere mit seiner langjährigen Lebensgefährtin May Spils. Gemeinsam schufen sie mit „Zur Sache, Schätzchen“ einen Film, der den Zeitgeist traf und mit seiner lockeren, provokanten und zugleich ironischen Art ein Millionenpublikum erreichte. Enke schrieb nicht nur mit, sondern verkörperte mit der Figur des Martin auch das Lebensgefühl einer Zeit zwischen Aufbruch, Nonchalance und Gesellschaftskritik.
Auch der Nachfolgefilm „Nicht fummeln, Liebling“ wurde ein großer Erfolg. Für seine Leistung erhielt Enke den Ernst-Lubitsch-Preis, zudem wurde „Zur Sache, Schätzchen“ beim Bundesfilmpreis ausgezeichnet. Später konnte er an diese großen Kinoerfolge zwar nicht mehr im gleichen Maß anknüpfen, doch seine Arbeiten blieben ein wichtiger Teil der deutschen Filmgeschichte.

Werner Enke
Handout/Berlin/Werner Enke/May Spils/dpaIn den 1980er-Jahren zog sich Enke weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück. Statt im Rampenlicht zu stehen, widmete er sich unter anderem dem Zeichnen und Malen. Seine Bedeutung für den deutschen Film blieb dennoch bestehen.
