Zugverkehr gestört: Mann in Frankfurter Hauptbahnhof erschossen

Tötungsdelikt am Frankfurter Hauptbahnhof: Die Spurensicherung ist bis spät in die Nacht am Gleis 8 bis 10 im Einsatz.
Andreas Arnold/dpaNach ersten Informationen der Polizei hatte sich die Tat am Dienstagabend, 20.8., gegen 21 Uhr mitten im Bahnhof vor den Gleisen ereignet. Der Täter, ein Mann, wollte in der Folge fliehen, konnte aber von Polizeibeamten gestoppt und gefasst werden. Er soll noch im Laufe des Mittwochvormittags einem Haftrichter vorgeführt werden. Mehr war zum weiteren Verlauf, sowie zu den beiden Männern zunächst nicht bekannt.
Augenzeugen sowie unterschiedliche Medien berichteten anschließend, dass der Täter seinem Opfer in den Kopf geschossen habe - unmittelbar, nachdem zweiterer aus einem Zug gestiegen war.
Zugausfälle im Regional- und Fernverkehr
In der Folge war der Hauptbahnhof für etwa 25 Minuten komplett gesperrt, Züge und Busse fielen aus, wurden umgeleitet oder kamen zu spät. Betroffen von den Einschränkungen waren der Regional- und Fernverkehr, S-Bahnen, Straßenbahnen sowie Busse, die den Hauptbahnhof anfahren. Einige Gleise konnten nach kurzer Zeit wieder freigegeben werden, dennoch lief auch in der Nacht die Spurensuche weiter. Die Mordkommission war ebenfalls vor Ort und ermittelte. Gegen 4.30 Uhr war der Einsatz, laut Bundespolizei, wieder beendet. Die Ermittlungen sollen am Mittwoch fortgesetzt werden. Dann wird es auch um das Tatmotiv gehen, das bisher unklar ist.

Viel Blaulicht war am Dienstagabend (20.8.) vor dem Frankfurter Hauptbahnhof zu sehen. Für etwa 25 Minuten war er komplett gesperrt, nachdem ein Mann einen anderen Mann erschossen hatte.
Andreas Arnold/dpa
