Für die Opfer des Zugunglücks von Garmisch-Partenkirchen veranstalten die großen christlichen Kirchen am Samstag um 17 Uhr in dem bekannten Wintersportort einen ökumenischen Trauergottesdienst.
Der katholische Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, und der evangelische Regionalbischof Christian Kopp wollen den Gottesdienst in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt Partenkirchen für Hinterbliebene, Überlebende und Angehörige sowie Rettungs- und Hilfskräfte gemeinsam gestalten. Auch Vertreter der Bayerischen Staatsregierung und weitere Vertreter der Politik werden erwartet. Da unter den Opfern zwei Frauen sind, die vor dem Krieg in der Ukraine geflohen waren, werden bei dem Gottesdienst auch Gebete in ukrainischer Sprache vorgetragen.
Aus Anlass des Gottesdienstes hat Ministerpräsident Markus Söder (CSU) für Samstag Trauerbeflaggung bei allen staatlichen Dienstgebäuden in Bayern angeordnet. Unter anderem auch Gemeinden, Landkreise und Bezirke bat er, so zu verfahren.
Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen Bergung der Waggons mit Liebherr-Kränen aus Ehingen

Ehingen

Der Regionalzug von Garmisch-Partenkirchen nach München war am Freitag vor einer Woche kurz nach der Abfahrt entgleist. Vier Frauen und ein 13-jähriger Junge starben. Mehr als 40 Menschen wurden verletzt, mehrere davon schwer.