Zecken in RLP: Aktuelle Risikogebiete für FSME in Rheinland-Pfalz

Die Zeckensaison 2025 beginnt und mit ihr steigt das Risiko für FSME-Infektionen in Rheinland-Pfalz
Patrick Pleul/dpa- FSME-Risikogebiete in Rheinland-Pfalz: Neue Karte vom RKI zeigt aktuelle Daten.
- 2024 wurden in Rheinland-Pfalz nur vier FSME-Fälle gemeldet, viel weniger als in Bayern mit 266 Fällen.
- Birkenheide bleibt ein ausgewiesenes FSME-Risikogebiet.
- Zeckensaison 2025 erhöht FSME-Risiko von Mai bis Oktober.
- Risikogebiete bleiben mindestens 20 Jahre bestehen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die warme Jahreszeit lockt nicht nur Menschen in die Natur, sondern auch Zecken an, die FSME übertragen können. Doch in verschiedenen Regionen Deutschlands variiert die Gefahr für Zeckenbisse und deren Übertragungen. Wie hoch ist in Rheinland-Pfalz das Risiko, durch einen Zeckenbiss an FSME zu erkranken?
Zecken: Fälle von FSME in Rheinland-Pfalz
Am 27. Februar 2025 hat das RKI eine neue Karte mit den aktuellen FSME-Risikogebieten in Deutschland veröffentlicht.
Im Jahr 2024 wurden laut dem Robert Koch-Institut (RKI) in Rheinland-Pfalz lediglich vier FSME-Fälle registriert. Im Vergleich zu Bayern, das mit 266 Fällen die meisten Infektionen hat, nimmt Rheinland-Pfalz einen der letzten Plätze auf der Bundesländer-Rangliste an. Die Erkrankungen treten hauptsächlich in den Monaten von Mai bis Oktober auf, mit einem deutlichen Anstieg in den Sommermonaten.
Aktuell zählt Birkenheide zu einem als FSME-Risikogebiete ausgewiesenen Kreis. Diese Zahl bleibt im Vergleich zum Vorjahr unverändert.
Betroffene Landkreise in Rheinland-Pfalz
FSME-Risikogebiete sind Regionen, in denen das Risiko einer Ansteckung mit dem FSME-Virus erhöht ist. Die Einstufung dieser Gebiete basiert auf den FSME-Fällen, die gemäß Infektionsschutzgesetz (IfSG) an das RKI gemeldet wurden.
Das RKI nutzt dabei eine statistische Methode, um zu prüfen, ob in einem Landkreis oder einer Kreisregion (bestehend aus dem Kreis plus angrenzenden Kreisen) tatsächlich oder nur zufällig mehr FSME-Fälle aufgetreten sind. Ein Landkreis wird demnach als FSME-Risikogebiet eingestuft, wenn über einen Zeitraum von fünf Jahren mehr FSME-Fälle gemeldet werden, als man aufgrund einer Inzidenz von 1 Fall pro 100.000 Einwohner pro Jahr erwartet. Dabei werden auch die angrenzenden Landkreise berücksichtigt. Ein Risikogebiet behält seinen Status mindestens 20 Jahre lang, da es in den letzten 20 - 30 Jahren keine Anzeichen dafür gegeben hat, dass FSME-Naturherden in den bestehenden Risikogebieten zurückgehen würden.
- LK Birkenheide
Zecken in Deutschland 2025
Alles was man über die anstehende Zeckensaison wissen muss im Überblick: