Zecken in Deutschland: Das sind die neuen Risikogebiete für FSME

Die Zeckensaison 2025 beginnt und mit ihr steigt das Risiko für FSME-Infektionen in Deutschland
Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa- RKI veröffentlicht neue FSME-Risikogebiete, 183 Kreise betroffen.
- Neue Gebiete 2025: Elbe-Elster (Brandenburg), Celle (Niedersachsen), Augsburg (Bayern).
- Bayern am stärksten betroffen mit 95 Kreisen, gefolgt von Baden-Württemberg (43), Thüringen (13).
- Süden Deutschlands bleibt Hauptverbreitungsgebiet, Norden weniger betroffen.
- Keine FSME-Fälle in Bremen und Hamburg im letzten Jahr.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlicht am heutigen Donnerstag, den 27. Februar 2025, die neuen FSME – Risikogebiete in Deutschland. Insgesamt sind dort 183 Landkreise und kreisfreie Städte als Risikogebiete ausgewiesen - davon sind drei Regionen komplett neu auf der Liste.
Bericht des RKI 2025
Das Robert-Koch-Institut (RKI) ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung für die Überwachung und Prävention von Infektionskrankheiten in Deutschland. Jedes Jahr veröffentlicht das RKI eine aktualisierte Einschätzung der FSME-Risikogebiete in Deutschland und erforscht Krankheitsausbrüche und gibt Empfehlungen zum Schutz der Bevölkerung. Welche Neuerungen gibt es in diesem Jahr in Hinblick auf die anstehende Zeckensaison?
Neuaufnahme der Stadt- und Landkreise in Bayern, Brandenburg und Niedersachsen 2024
Drei neue Risikogebiete weist die am 27. Februar 2025 veröffentlichte Karte des RKI aus. In Brandenburg wurde der Landkreis Elbe-Elster als zusätzliches Risikogebiet vermerkt, wodurch die Gesamtzahl der betroffenen Kreise in Brandenburg nun auf 5 angestiegen ist. Zusätzlich ist in Niedersachsen der Landkreis Celle hinzugekommen.
Auch im vergangenen Jahr weitete sich die Zahl der FSME-Risikogebiete in Deutschland weiter aus. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hatte für die Liste der betroffenen Regionen drei neue Gebiete hinzugefügt: In Bayern wurde der Stadtkreis Augsburg neu in die Liste der Risikogebiete aufgenommen. Damit stieg die Gesamtzahl der betroffenen Kreise in Bayern auf 95.
Unveränderte Risikogebiete und neue Ausbreitung
In den meisten anderen Bundesländern bleiben die Risikogebiete unverändert. In Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen sind nach wie vor die größten Risikogebiete verzeichnet. Bayern hat mit 95 Kreisen das Bundesland mit den meisten betroffenen Land- und Stadtkreisen. Baden-Württemberg hat 43 Kreise und in Thüringen bleiben 13 Kreise als FSME-Risikogebiete bestehen.
Der Norden und Süden im Blick
Der Süden Deutschlands bleibt das Hauptverbreitungsgebiet der durch Zecken übertragbaren Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), während der Norden weitgehend verschont bleibt. Besonders auffällig: In Bremen und Hamburg wurden im letzten Jahr keinerlei FSME – Fälle registriert.