Zecken im Saarland: Aktuelle Risikogebiete für FSME

Die Zeckensaison 2025 beginnt und mit ihr steigt das Risiko für FSME-Infektionen im Saarland
Julian Stratenschulte/dpa- Im Frühjahr steigt das FSME-Risiko durch Zeckenbisse im Saarland.
- 2025 beginnt die Zeckensaison, besonders aktiv in Mai bis Oktober.
- Im Saarland wurden 2024 vier FSME-Fälle gemeldet, Saarpfalz-Kreis bleibt Risikogebiet.
- FSME-Risikogebiete basieren auf statistischen Methoden, Status bleibt bis zu 20 Jahre.
- RKI veröffentlicht 2025 neue Karte der FSME-Risikogebiete in Deutschland.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit den steigenden Temperaturen zieht es zahlreiche Menschen ins Freie, sei es für Ausflüge in die Natur oder zum Entspannen im Park. Doch gerade in dieser Jahreszeit sind Zecken besonders aktiv, was das Risiko einer FSME-Infektion mit sich bringt. Wie hoch ist im Saarland das Risiko, durch einen Zeckenbiss an FSME zu erkranken?
Zecken: Fälle von FSME im Saarland
Am 27. Februar 2025 hat das RKI eine neue Karte mit den aktuellen FSME-Risikogebieten in Deutschland veröffentlicht.
Im Jahr 2024 wurden laut dem Robert Koch-Institut (RKI) im Saarland vier FSME-Fälle registriert. Im Vergleich zu Bayern, das mit 266 Fällen die meisten Infektionen hat, treten im Saarland vergleichsweise, wenige Infektionen auf. Die Erkrankungen treten hauptsächlich in den Monaten von Mai bis Oktober auf, mit einem deutlichen Anstieg in den Sommermonaten.
Aktuell zählt der Saarpfalz-Kreis zu einem als FSME-Risikogebiete ausgewiesenen Kreis. Diese Zahl bleibt im Vergleich zum Vorjahr unverändert.
Betroffene Landkreise im Saarland
FSME-Risikogebiete sind Regionen, in denen das Risiko einer Ansteckung mit dem FSME-Virus erhöht ist. Die Einstufung dieser Gebiete basiert auf den FSME-Fällen, die gemäß Infektionsschutzgesetz (IfSG) an das RKI gemeldet wurden.
Das RKI nutzt dabei eine statistische Methode, um zu prüfen, ob in einem Landkreis oder einer Kreisregion (bestehend aus dem Kreis plus angrenzenden Kreisen) tatsächlich oder nur zufällig mehr FSME-Fälle aufgetreten sind. Ein Landkreis wird demnach als FSME-Risikogebiet eingestuft, wenn über einen Zeitraum von fünf Jahren mehr FSME-Fälle gemeldet werden, als man aufgrund einer Inzidenz von 1 Fall pro 100.000 Einwohner pro Jahr erwartet. Dabei werden auch die angrenzenden Landkreise berücksichtigt. Ein Risikogebiet behält seinen Status mindestens 20 Jahre lang, da es in den letzten 20 - 30 Jahren keine Anzeichen dafür gegeben hat, dass FSME-Naturherden in den bestehenden Risikogebieten zurückgehen würden.
- LK Saarpfalz-Kreis
Zecken in Deutschland 2025
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