Wintersturm in den USA
: Notstand, Chaos und massive Flugausfälle an der Ostküste

Ein heftiger Wintersturm trifft die Ostküste der USA. Behörden warnen vor extremen Bedingungen, Notstände wurden ausgerufen und Tausende Flüge abgesagt. Hier lesen Sie, was jetzt wichtig ist.
Von
Lisa Klopp-Jaber
Berlin
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Eine Person geht über eine verschneite Straße. +++ dpa-Bildfunk +++

Der Wintersturm an der Ostküste der USA am 22. Februar 2026 stellt eine ernsthafte Gefahr für die Bevölkerung und Infrastruktur dar. Die offizielle Warnung des Auswärtigen Amts, in der vor starkem Schneefall, Eisregen, Flugausfällen und Notständen gewarnt wird, spiegelt die Lage vor Ort wider. Die Situation bleibt angespannt, da Wetterdienste weiterhin Schneemengen und Sturmböen prognostizieren.

picture alliance/dpa/SOPA Images via ZUMA Press Wire

Entlang der Ostküste der Vereinigten Staaten hat ein heftiger Wintersturm zu starkem Schneefall, Eisregen und erheblichen Einschränkungen der Infrastruktur geführt. Mehrere tausend Flüge wurden gestrichen. In einigen Bundesstaaten gilt der Notstand. Es kann regional zu temporären Versorgungsengpässen kommen. Viele öffentliche Einrichtungen bleiben geschlossen, teilte das Auswärtige Amt am 22. Februar 2026 mit. Diese offizielle Sicherheitshinweis bildet den Auftakt zu einer außergewöhnlichen Wetterlage, die weite Teile des Nordostens der USA in Atem hält.

Blizzard in den USA legt Verkehr lahm

Meteorologen sprechen von einem der stärksten Winterstürme der Saison in den USA, der als Blizzard über die dicht besiedelten Regionen von New Jersey bis nach Massachusetts hinwegzieht. In mehreren Bundesstaaten wurden Unwetter- und Blizzard-Warnungen ausgegeben, weil hohe Schneemengen und starker Wind erwartet werden. In vielen Orten können die Verkehrswege unter meterhohen Schneeverwehungen und „White-out“-Bedingungen nahezu unpassierbar werden.

In New York City erließ die Stadtleitung ein vorübergehendes Fahrverbot für nicht notwendige Fahrzeuge, und Gouverneure ordneten Einschränkungen des öffentlichen Lebens an, um das Risiko für Bewohner zu senken.

Notstand in mehreren US-Bundesstaaten und Folgen für Alltag

Aus mehreren US-Bundesstaaten wurden offizielle Notstandserklärungen gemeldet. Die Behörden setzten damit Ressourcen frei, um auf die extremen Wetterbedingungen zu reagieren und die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. In vielen Regionen bleiben Schulen, Behörden und Unternehmen geschlossen oder arbeiten nur eingeschränkt.

Millionen Menschen entlang der Ostküste sind betroffen. Meteorologen warnen vor möglichen Stromausfällen und gefährlichen Bedingungen auf Straßen und Gehwegen. Vorräte des täglichen Bedarfs werden von Behörden zum rechtzeitigen Anlegen empfohlen.

Flug- und Reisechaos in Nordamerika

Die Auswirkungen des Sturms zeigten sich besonders im Reiseverkehr. Zahlreiche Fluggesellschaften strichen tausende Flüge an den großen Flughäfen der Region, darunter New York, Newark und Boston. Reisende sahen sich mit massiven Verzögerungen und Ausfällen konfrontiert.

Auch internationale Flüge, darunter Verbindungen aus dem Nahen Osten, waren betroffen, da Airlines ihre Pläne angesichts der erwarteten Schneemassen und gefährlichen Windverhältnisse vorübergehend aufgaben.

US-Ostküste unter extremen Bedingungen

Starker Wind, gefrierender Regen und schwere Schneeverwehungen führen nicht nur zu Störungen im Verkehr, sondern setzen auch die Infrastruktur unter Druck. Bäume und Stromleitungen drohen unter der Last von Eis und Schnee zusammenzubrechen, was zu Stromausfällen und weiteren Herausforderungen für Einsatzkräfte führen kann. Diese Kombination aus winterlicher Wucht und logistischer Herausforderung sorgt dafür, dass viele Regionen sich auf mehrere Tage extremer Bedingungen einstellen müssen.