Wie dreist ist das denn?: Diebe klauen komplett geschmückten Weihnachtsbaum

So oder so ähnlich könnte die Flucht der dreisten Diebe ausgesehen haben. (Symbolfoto)
Thomas Warnack/dpa- In Schwendi wurde ein komplett geschmückter Weihnachtsbaum gestohlen.
- Der Diebstahl ereignete sich am dritten Adventswochenende.
- Der Baum stand vor einem Geschäft und war auf einem Untergestell platziert.
- Die Polizei hat Schwierigkeiten, den Baum zu finden, da viele ähnliche Bäume existieren.
- Die Polizei hofft, dass der Dieb ein schlechtes Gewissen hat.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es gibt Diebesgut, das in der Polizeistatistik nur saisonal auftaucht. Schwimmflügel oder Sonnenbrillen sind klassische „Sommerware“ von Langfingern. Während Tannenbäume ab Ende November Konjunktur haben, sowohl legal als auch illegal. Und so flattern in der Vorweihnachtszeit immer mal wieder Polizeimeldungen auf den Tisch der Redaktionen, die sich um geklaute Bäume drehen. Was sonst höchstens noch rund um den 1. Mai passiert.
Samt Baum und Drumherum auf und davon
Die jüngste Polizeimeldung des Polizeipräsidiums Ulm setzt dem ganzen noch die Krone auf – den Weihnachtsstern sozusagen. Denn dreiste Weihnachtsbaumdiebe haben in Schwendi im Kreis Biberach am dritten Adventswochenende nicht nur den nackten Baum mitgehen lassen, sondern auch noch das volle Ornament. Der 1,15 Meter hohe Baum eines Ladengeschäfts war „bereits geschmückt und befand sich am Außenbereich des Eingangs auf einem Untergestell“, teilte die Behörde mit. Ein Unbekannter habe die Gelegenheit genutzt und „machte sich samt Baum und Drumherum auf und davon“.
Neben dem enttäuschten Ladenbesitzer hinterlässt die Tat auch offensichtlich leicht frustrierte Polizisten. Denn, so heißt es in dem Bericht weiter: „Allerdings ist die Suche nach dem gestohlenen Baum jahreszeitbedingt nicht einfach, da in vielen Wohnungen und auch außerhalb der Häuser vermutlich ähnliche Tannenbäume stehen.“
Polizei wünscht dem Dieb „zumindest ein schlechtes Gewissen“
Es ist also wie die Suche nach der (Tannen-)Nadel im Heuhaufen. Abschließend weist die Polizei noch auf die besondere Ironie des Diebstahls hin, denn Weihnachtsbäume seien Symbole, die „für Frieden und Besinnlichkeit“ stünden. Und wenn man den Dieb schon nicht erwischt, gibt ihm die Polizei immerhin noch einen Seitenhieb mit: Es bleibe zu hoffen, „dass der Langfinger zumindest ein schlechtes Gewissen hat, wenn er Geschenke unter den gestohlenen Christbaum packt“.

