WhatsApp Kettenbrief
: Datenschutz: Was steckt hinter der „Änderung“ der Gruppen-Einstellungen?

Auf Whatsapp kursiert ein Kettenbrief, demnach Einstellungen in Chats mit Gruppen geändert worden sein sollen. Was ist dran und wie steht es um den Datenschutz?
Von
Laura Mensch
Ulm
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Es kursiert ein Kettenbrief auf Whatsapp. Darin steht, es sollen die Einstellungen in den Gruppen-Chats geändert worden sein. Was steckt dahinter?

Screenshot Whatsapp

Dass der Messenger Whatsapp nicht der große Datenschutz-Held ist, ist mittlerweile bekannt. Der Datenriese gehört zu Facebook – von Mark Zuckerberg. Nun sorgt ein Kettenbrief für Aufregung: Demnach soll Whatsapp heimlich die Datenschutzeinstellungen für Chat-Gruppen geändert haben. In dem Brief steht: „Das bedeutet, dass jeder WhatsApp Nutzer – auch wenn du ihn nicht kennst – dich ohne dein Wissen und ohne deine Zustimmung zu jeder beliebigen Gruppe hinzufügen kann“.

Kettenbrief auf Whatsapp: Es handelt sich dabei um eine Standard-Einstellung

Bei der in der Nachricht beschriebenen „heimlichen Änderung“ handelt es sich um eine Standard-Einstellung bei WhatsApp. Die allerdings nicht jedem Nutzer und jeder Nutzerin klar ist. Man kann diese Einstellung im Messenger außerdem ändern – was auch von Datenschützern empfohlen wird.

Whatsapp-Nachricht schockiert: Einstellung zum Datenschutz ändern

Beim Messenger sind die Gruppen-Einstellungen standardmäßig auf „Jeder“ eingestellt. Erstmal kann man also von jedem zu einer Gruppe hinzugefügt werden – auch von fremden. Das kann man ändern:

  • Einstellungen auf Whatsapp öffnen
  • Auf „Account“ tippen
  • „Datenschutz“ auswählen
  • Unten steht dann „Gruppen“
  • Dort kann festgelegt werden, wer einen hinzufügen darf
  • Auf „Nur meine Kontakte“ umstellen